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| Amalgam | ||
| (erstellt am: 30.09.2007 - letzte Änderung:30.09.2007 - aufgerufen: 295 Mal) | ||
| Amalgam ist eine Metall-Legierung, die im Verhältnis 1:1 aus einem Feilungspulver (Silber und Zinn) sowie Quecksilber besteht. Es dient als plastisches Füllungsmaterial im nicht-sichtbaren Bereich der Mundhöhle. Amalgam besitzt mehrere positive Eigenschaften: Nach Aushärtung weist es eine hohe Stabilität auf. Es benötigt bei seiner Verarbeitung keine Trockenheit der Kavität (des Hohlraumes) und ihrer Umgebung. Die Bildung eines Randspaltes, also eines Abstandes zwischen dem Zahn und der Füllung, ist kaum vorhanden. Es besitzt eine lange Haltbarkeit (oft länger als 10 Jahre), ist bakterienfeindlich und damit kariesvorbeugend und zudem relativ preiswert. Um eine Kavität (einen Hohlraum) mit Amalgam zu füllen, wird dieses im plastischen Zustand eingebracht und anschließend durch manuelles oder maschinelles Stopfen verdichtet (Amalgamkondensation). Bei schweren Nierenfunktionsstörungen, nachgewiesenen Allergien, bei Schwangeren und Kindern unter sechs Jahren sollte es nicht verwendet werden. Allerdings ist es wichtig festzuhalten, dass von Amalgam keine potenzielle gesundheitliche Beeinträchtigung ausgeht. Sowohl der Weltzahnärzteverband, die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die US-amerikanische Zulassungsbehörde (FDA-Zulassung) sowie das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Bonn (BfArM) weisen darauf hin, dass das Quecksilber aus Amalgampartikeln durch den Körper, wenn überhaupt, in nur äußerst geringem Umfang aufgenommen wird, wobei die WHO-Grenzwerte der tolerierbaren Quecksilberaufnahme und dessen Konzentration in Blut und Urin nicht annähernd erreicht werden. | ||
| Alveolarbogen (Zahnbogen) | | |
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