Zahnlexikon von A bis Z







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Anästhesie
(erstellt am: 28.08.2007 - letzte Änderung:28.08.2007 - aufgerufen: 292 Mal)
Um operative Eingriffe möglich oder Behandlungen erträglich zu machen, werden mit
Hilfe von Medikamenten Schmerzempfindungen vorübergehend ausgeschaltet.
Bei einer allgemeinen oder Vollnarkose wird ein schlafähnlicher Zustand hergestellt,
bei dem zum einen die Schmerzen ausgeschaltet, zum anderen die Muskeln
komplett entspannt sind. Zielorgan der Vollnarkose ist die Großhirnrinde, deren
Funktion so stark reduziert wird, dass der Zustand der Bewusstlosigkeit erreicht wird.
Davon unterschieden wird die örtliche oder Lokalanästhesie (Infiltrations-, Leitungs-,
Oberflächenanästhesie). Sie unterbindet die elektrische Nervenleitfähigkeit der
Nerven des zentralen (Rückenmark) oder peripheren Nervensystems, so dass die
Schmerzinformation nicht im Gehirn ankommen kann.



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