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| Fluoridierung | ||
| (erstellt am: 30.09.2007 - letzte Änderung:30.09.2007 - aufgerufen: 209 Mal) | ||
| Werden Fluoride zu Speisesalz, Trinkwasser, Milch, Tabletten sowie Zahnpasta hinzugegeben, spricht man von Fluoridierung. Sie dient der Prophylaxe von Karies. Fluorid reduziert die Bildung von Säuren aus Zucker, die den Zahnschmelz angreifen und so Karies auslösen können. Der natürliche Zahnschmelz besteht aus positiv geladenen Calcium-Teilchen sowie negativ geladener Phosphat-Teilchen. Zusammen bilden sie Hydroxylapatit. Fluorid verstärkt das Kristallgitter des Zahnschmelzes durch die Bildung von Fluor-Apatit und schützt ihn so vor Demineralisation (Auflösung). Zusätzlich wird freies Calcium aus dem Speichel oder Zahnbelag wieder in Löcher des Kristallgitters eingefügt (Remineralisation) und es so repariert. So wird die äußere Schicht des Zahnschmelzes verstärkt. Dafür ist ein regelmäßiges Putzen der Zähne mit fluoridhaltiger Zahnpasta ausreichend. | ||
| Fluorid | | |
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