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| Inlay | ||
| (erstellt am: 28.08.2007 - letzte Änderung:28.08.2007 - aufgerufen: 244 Mal) | ||
| Ein Inlay ist eine aufwendig gearbeitete Einlagefüllung aus unterschiedlichen Materialien, die – im Gegensatz zum Onlay – vollständig im Zahn verankert ist und keine Höcker überdeckt. Das heißt, die Kaufläche ist nicht vollständig bedeckt. Verwendet wird zum Beispiel hochgoldhaltiges Edelmetall (Gold-Inlay, Goldguss- Füllung). Gold-Inlays sind besonders dauerhaft und langlebig: 1 bis 2 Jahrzehnte Haltbarkeit oder sogar noch mehr sind normal. Darüber hinaus wird auch – aus kosmetischen und biologischen Gründen – Keramik verwendet (Keramik-Inlay) sowie Kombinationen beider Werkstoffe (Galvano-Inlay) oder Komposite (Komposite-Inlay). Letzteres gehört zu den „weißen“ Füllungsmaterialien und ist zahnfarben. Der zwischen Füllung und Zahn entstehende Spalt bei Metallfüllungen lässt sich durch spezielle Poliermethoden minimieren. Auch durch die Herstellung eines Federrandes wird ein optimaler Randschluss erreicht. Bei einem Federrand wird der Rand der Präparation abgeschrägt, so dass das Inlay über diese Abschrägung sanft ausläuft und so dichter an den Zahn angepasst (anfiniert) werden kann. Um eine optimale Retention (Halt) zu erreichen, erfolgt die Inlay-Präparation möglichst überall parallelwandig. Eine Abschrägung erfolgt höchstens am Rand, wie oben erwähnt (Federrand). Neben der Langlebigkeit ist ein weiterer Vorteil des Inlays, dass seine Herstellung in einem Dentallabor, also außerhalb des Mundes erfolgt (indirektes Inlay). Nur die Präparation mit Präzisionsabformmassen muss selbstverständlich am Patienten selber geschehen. Dagegen wird das direkte Inlay nur noch selten und wenn nur bei kleinen Kavitäten (Hohlräumen) gefertigt. Hier erfolgt die Abformung des Gussobjektes mittels Inlay-Wachs direkt im Mund, indem die Kavität mit erhitztem Inlay-Wachs aufgefüllt und an der Kauoberfläche angepasst wird. Diese Wachsform wird anschließend in einem Labor eingebettet und mit einer erhitzten Legierung ausgegossen. Der Vorteil dieses direkten Inlays ist allerdings, dass eine aufwendige Modellherstellung entfällt. Neben den genannten Vorteilen eines Inlays (Langlebigkeit, Herstellung außerhalb des Mundes) müssen allerdings zwei Nachteile erwähnt werden: ein Inlay schont nicht die Zahnsubstanz und ist – wegen der aufwendigen Herstellung – recht teuer. | ||
| Individueller Löffel | | |
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