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| Milchzahn | ||
| (erstellt am: 30.09.2007 - letzte Änderung:30.09.2007 - aufgerufen: 176 Mal) | ||
| Die Milchzähne heißen so aufgrund ihrer helleren Farbe als die der bleibenden Zähne. Sie brechen normalerweise ab dem 6. Lebensmonat durch, die unteren vor den oberen. Brechen die ersten Zähne des Kleinkindes – als 1. Dentition bezeichnet – später durch, bis zu 18 Monaten, spricht man von „Spätzahnern“. Das Milchgebiss besteht aus 20 Zähnen; die kleinen Backenzähne (Prämolaren) und die Weisheitszähne fehlen. Gegen Karies sind Milchzähne weitaus anfälliger als bleibende Zähne; die Zerstörung des Zahnes schreitet schneller voran. Der Grund hierfür besteht in dem unterschiedlichen Zahnschmelz. Dieser ist bei Milchzähnen sehr dünn: er ist nie dicker als 1 Millimeter und damit nur etwa halb so dick wie bei bleibenden Zähnen. Darüber hinaus ist der Mineralgehalt des Milchzahnschmelzes geringer. Ein weiterer Unterschied der Milchmolaren zu den bleibenden Backenzähnen besteht in der schmaleren Kaufläche. Zwischen dem 6. und dem 13. Lebensjahr werden die Milchzähne durch die bleibenden Zähne ersetzt. Dies geschieht durch die Wurzelauflösung des Milchzahnes (Milchzahnresorption). Sie beginnt nahe der Krone des nachfolgenden Zahnes, so dass es auf dem Röntgenbild scheint, als fräße der neue Zahn den Milchzahn auf. Zusätzliche Zähne im Backenzahnbereich ergänzen das Gebiss. | ||
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