Zahnlexikon von A bis Z







 Suche    Volltextsuche
 
 

Pulpa (Zahnmark; Zahnnerv)
(erstellt am: 28.08.2007 - letzte Änderung:28.08.2007 - aufgerufen: 290 Mal)
Als Pulpa wird das Zahnmark, umgangssprachlich der Zahnnerv, bezeichnet.
Sie wird unterteilt in die Kronen- und die Wurzelpulpa. Die Wurzelpulpa wiederum
besitzt mehrere Seitenkanälchen, sogenannte Pulpenausläufer, die die Pulpa mit
dem Zement der Wurzel verbinden. Die Ausdehnung der Kronenpulpa lässt sich mit
herkömmlichen Methoden – zum Beispiel einer radiologischen Darstellung – nur
schwer feststellen. So besteht bei einer Präparation eines Zahnes die Gefahr, die
Pulpa unbeabsichtigt zu beschädigen.
Die Pulpa füllt die Zahn- oder Pulpahöhle, den Hohlraum in Zahnkrone und Wurzel
des Zahnes, aus und besteht aus Bindegewebe, Blutgefäßen, Nerven und
Lymphgefäßen.
Die Aufgabe der Pulpa besteht in der Bildung von Dentin, dem Zahnbein, das – im
Gegensatz zum Zahnschmelz – immer wieder neu gebildet werden kann. Zudem
reagiert die Pulpa auf Schmerzreize thermischer, chemischer, osmotischer und
mechanischer Art. So ist das Pulpengewebe sehr empfindlich gegen thermische
Reize: bei einer Temperatur dieses Körpergewebes über 42° C, kommt es zu einer
erheblichen Schädigung der Pulpa, der sogar ein Absterben des Gewebes folgen
kann.



Provisorische Krone (Provisorium)  Provisorische Krone (Provisorium)  Retention