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| Retention | ||
| (erstellt am: 28.08.2007 - letzte Änderung:28.08.2007 - aufgerufen: 242 Mal) | ||
| Der Begriff Retention wird in der Zahnheilkunde vielfältig gebraucht: Zum einen bezeichnet er den Nichtdurchbruch eines Zahnes zum Beispiel aus Platzmangel oder durch eine falsche Achsrichtung des Zahnkeimes. Obwohl dessen Durchbruchszeit erheblich überschritten ist, weisen klinische oder radiologische Anzeichen darauf hin, dass kein Durchbruch erfolgen wird. Oft ist dies bei den Weisheitszähnen der Fall. Wenn die Zähne, deren Durchbruch nicht erfolgt, vollständig im Kieferknochen liegen, spricht man von retiniert oder einer kompletten Retention. Liegen sie nur teilweise im Kieferknochen, heißt dies teilretiniert oder partielle Retention. Eine Retention bezeichnet überdies die Verankerung einer Füllung im Zahn durch gezielte Präparation (makromechanische Retention) oder einer Krone auf einem präparierten Zahnstumpf. Auch chemische Haftvermittler (mikromechanische Retention) werden verwendet. Retentionselemente sind Halteelemente, die bei einer Teil- oder Vollprothese verwendet werden. Von einer Retentionsphase ist die Rede, wenn ein kieferorthopädisch umgeformter Kiefer durch bestimmte Geräte (Retainer) fixiert werden muss. Und schließlich werden Retentionsperlen verwendet, um auf Metallgerüsten von Kronen oder Brückenzwischengliedern für den Verblendkunststoff einen mechanischen Halt, eine mechanische Retention zu erreichen. | ||
| Pulpa (Zahnmark; Zahnnerv) | | |
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