| Fehler im Beitrag? Beitrag aktualisieren? | ||
| | ||
| Sinuslift | ||
| (erstellt am: 30.09.2007 - letzte Änderung:30.09.2007 - aufgerufen: 260 Mal) | ||
| Der Sinuslift ist die Bezeichnung für eine Operationsmethode der Kieferchirurgie, bei der der Sinusboden der Kieferhöhle, also der Knochen des Oberkiefers, verdickt wird. Der sogenannte Sinusboden beherbergt die Zahnwurzeln der kleinen und großen Backenzähne. Damit trennt er die Kieferhöhle von der Mundhöhle. Wenn alle Backenzähne des Oberkiefers entfernt wurden, nimmt die Dicke des Sinusbodens durch Verschwinden (Atrophie) des Knochens ab. Dies liegt an der fehlenden Kaukraftbelastung des Knochens. Eine direkt auf dem Zahnfleisch aufliegende Zahnprothese bewirkt einen zusätzlichen Knochenschwund, da der von ihr ausgeübte Kaudruck auf den Sinusboden sehr gering ist. Aus diesem Grund ist der Knochen des Oberkiefers so dünn, dass selbst für kleine und kurze Implantate kein ausreichender Halt gegeben ist. Der größte Teil des Implantatzylinders würde in die luftgefüllte Kieferhöhle ragen. So ist eine Sinuslift-Operation bei fast der Hälfte aller implantologischen Eingriffe im Oberkiefer notwendig. Sie hat zum Ziel, die Knochenschicht des Sinusbodens zu verdicken. Dazu wird die Innenseite der Kieferhöhlenschleimhaut angehoben, was im Englischen „lift“ heißt. Daher hat diese Operationsmethode ihren Namen. Durch diese Anhebung ist es möglich, Knochenersatzmaterial oder Eigenknochen in den Oberkiefer einzubringen und ihn so zu verstärken. Das Implantat kann oft auch schon während der Sinuslift-Operation gesetzt werden, wenn die Höhe und die Härte des Kieferknochens dies zulassen. Wenn aber die Stabilität des Implantates nicht gewährleistet werden kann, sollte das Setzen des Implantates erst nach einer Einheilzeit des neuen Knochens erfolgen. | ||
| Retention | | |
| Drucken






