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| Weisheitszahn | ||
| (erstellt am: 30.09.2007 - letzte Änderung:30.09.2007 - aufgerufen: 167 Mal) | ||
| Die Weisheitszähne sind die je Kieferhälfte hintersten Backenzähne (Molaren) des Menschen, die achten Zähne von der Kiefermitte aus gezählt. Daher werden sie auch als die „Achter“ bezeichnet. Wenn sie überhaupt durchbrechen, geschieht das in der Regel erst im Erwachsenenalter, daher der Name „Weisheitszahn“. In ihrer Form können Weisheitszähne recht unterschiedlich aussehen: manche haben nur drei, manche fünf Höcker. Ebenso ist die Anzahl der Wurzeln unterschiedlich, die oftmals miteinander verwachsen oder hakenförmig gebogen sind. Da Weisheitszähne erst als letztes durchbrechen, reicht oft der Platz im menschlichen Kiefer für sie nicht aus. Daher kann es zu einem unvollständigen Durchbruch, einer Teilretention, kommen. Dies hat wiederum zur Folge, dass sie nicht ausreichend gereinigt werden können, da sie teilweise von Zahnfleisch bedeckt sind. So kommt es zu Entzündungen und Abszessen. Aufgrund dieser Situation – zu wenig Platz, erschwerte Pflege, Entzündungen – müssen Weisheitszähne oft gezogen werden, häufig werden sie noch vor ihrem Durchbruch operativ entfernt. Normalerweise wird die Operation unter örtlicher Betäubung vorgenommen; eine Vollnarkose ist bei komplizierteren Fällen geraten. So ist eine Vollnarkose dann sinnvoll, wenn sich ein Weisheitszahn in die Kieferhöhle oder ins Weichteilgewebe verlagert hat oder wenn er sehr fest im Kiefer sitzt. Die entstehenden Operationswunden werden anschließend genäht. Nach einer Entfernung der Weisheitszähne sollte die Wunde gut gekühlt werden, um die Schwellung gering zu halten. Wichtig ist auch, die Zähne und die Wunde nach der Operation sehr gut zu pflegen und nach jeder Mahlzeit vorsichtig zu säubern. Dazu kann eine sehr weiche Zahnbürste verwendet werden. Prinzipiell darf nach einer Weisheitszahn-Operation alles gegessen oder getrunken werden. Es sollte allerdings in den ersten Tagen nach der Operation auf Koffein, Nikotin und Alkohol verzichtet werden. Durch eine solche Pflege wird der Heilungsprozess gefördert und Entzündungen im Wundbereich vorgebeugt. | ||
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