Zahnlexikon von A bis Z







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Zahngold
(erstellt am: 30.09.2007 - letzte Änderung:30.09.2007 - aufgerufen: 221 Mal)
Das Edelmetall Gold wird in der Zahnheilkunde vielfältig verwendet:
Feingold wird in Form von kleinen Kügelchen (Pellets) oder gerollter Goldfolie bei sogenannten Goldhämmerfüllungen gebraucht.
Galvanogold wird beim Galvanoforming eingesetzt. Dieses dient der Herstellung von Zahnersatz-Arbeiten aus reinem Gold und Keramik, was zu einer sehr guten Verträglichkeit führt. Beispielsweise werden Kronengerüste sowie Sekundärteile von Teleskopkronen (Außenteleskope) durch die Galvanotechnik gefertigt. So ist Galvanogold mit Keramikmassen in zahnfarbenen Strukturen verblendbar. Allerdings ist bei Metallkeramiken die Stabilität größer.
Schließlich seien noch Goldlegierungen erwähnt. Diese werden unterteilt in hochgoldhaltig, goldreduziert (Blassgold) und goldarm. Vor allem hochgoldhaltige Legierungen werden in der Zahnheilkunde eingesetzt. Sie besitzen optimale Verarbeitungseigenschaften und sind sehr widerstandsfähig. Goldlegierungen verbunden mit Kupfer werden als rote, mit Silber als weiße und solche mit beiden Metallen als gemischte Karatierung bezeichnet. Sie finden Verwendung bei festsitzendem Zahnersatz (Kronen und Brücken), bei Wurzelstiften, prothetischen sowie implantologischen Hilfsteilen.



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