Zahnlexikon von A bis Z







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Zahnschema
(erstellt am: 28.08.2007 - letzte Änderung:28.08.2007 - aufgerufen: 472 Mal)
Die menschlichen Zähne erhalten Zahnnummern, um sie bezeichnen und
dokumentieren zu können.
Dies geschieht durch das FDI-Schema, das FDI-Two-Digit-System (Internationales
Zahnschema der Federation Dentaire Internationale). Die FDI ist der bedeutendste
zahnärztliche Weltverband und hat seinen Sitz in Ferney-Voltaire, Frankreich. 1924
hat Pirquet das Vier-Quadranten-System vorgeschlagen, 1970 wurde es weltweit als
verbindlich erklärt.
Der Ober- und Unterkiefer wird in insgesamt 4 Abschnitte, sogenannte Quadranten,
eingeteilt: Die rechte Oberkieferhälfte erhält die Leitzahl 1 (im Milchzahngebiss die
5), die linke die 2 (bzw. 6); die linke Unterkieferhälfte die 3 (im Milchzahngebiss die 7)
und die rechte die 4 (bzw. 8). An diese Leitzahl wird die Zahnzahl angehängt, wobei
von der Mitte der Schneidezähne aus gezählt wird.
Beispiele: Der rechte obere Schneidezahn hat die Zahnnummer 11 (gesprochen:
eins eins), der linke untere Weisheitszahn die Zahnnummer 38 (gesprochen: drei
acht).
Darstellungen werden aus Sicht des Betrachters auf das Gesicht des Patienten
vorgenommen. So wird zum Beispiel der rechte Oberkiefer des Patienten auf dem
Papier links oben vermerkt (Seitenvertauschung).



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