Implantate auch in hohem Alter?

Heinrich H. ist 87 Jahre alt, als die Praxis seines bisherigen Zahnarztes schließt. Über zwanzig Jahre lang ist er hierher gekommen, hat seinen letzten eigenen Zahn hier verloren und seine Vollprothesen hier anfertigen und einsetzen lassen.
Seit einigen Monaten nun hat Heinrich H. aber ein Problem mit seinem Zahnersatz. Er hat das Gefühl, dass die Prothese im Oberkiefer rutscht und nicht mehr fest an seinem Gaumen ansitzt. Etwas Festes zu essen fällt ihm schwer, auf seine Lieblingsspeise verzichtet er lieber: „Ich esse für mein Leben gerne Steak. Nur kann ich das leider nicht mehr beißen. Mein Gebiss ist dafür nicht mehr fest genug.“ Letztendlich sucht er sich einen neuen Zahnarzt und macht einen Termin bei ihm aus.

Bei seiner Untersuchung stellt sich heraus, dass sich ein Großteil seines Kieferknochens zurückgebildet hat. „Der Arzt hat gesagt, dass das vorkommen kann, wenn der Knochen nicht belastet wird,“ sagt Heinrich H. „Und dass mein Gebiss keine richtige Belastung für den Kiefer gewesen ist.“ Sein neuer Zahnarzt rät Heinrich H. zu Implantaten. Lange überlegt Heinrich H., ob er sich wirklich Implantate setzen lassen soll. Er informiert sich eingehend und weiß trotzdem nicht so recht, was er tun soll. „Viele sind ja der Meinung, dass sich das ab einem bestimmten Alter nicht mehr lohnt. Es gibt immer wieder Leute, die behaupten, dass die nicht mehr richtig einwachsen.“ Heinrich H. ist unentschlossen. Im Internet entdeckt seine Enkelin die Dentaprime-Zahnklinik in Bulgarien. Er wendet sich mit seinen Fragen an die deutschsprachige Hotline und bekommt Antworten, die ihn überzeugen.

„Viele ältere Patienten haben Zweifel, ob sich ein Implantat für sie noch lohnt,“ sagt Dr. Regina Schindjalova, Leiterin der Dentaprime-Zahnklink. „Das Gerücht, dass Implantate bei älteren Menschen schlecht einwachsen sollen, hält sich leider hartnäckig. Dabei läuft die Einheilung meist problemlos ab.“ Eine Implantation bringt dem Patienten kaum Nachteile, dafür aber umso mehr Vorteile. „Die Lebensqualität bessert sich enorm,“ weiß Dr. Schindjalova, die selbst schon viele ältere Patienten versorgt hat. Essen kann der Patient wieder normal, da der neue, implantatgestütze Zahnersatz fest im Kiefer verankert ist und nicht verrutschen kann. Außerdem verbessert sich auch die Verdauung des Patienten. Im Mund finden wichtige Vorverdauungsprozesse statt, die gerade für ältere Menschen von hoher Bedeutung sind. Bei ihnen kommt es nämlich häufiger vor, dass sie an Darmerkrankungen oder Darmträgheit leiden. Eine vernünftige, effektive Vorverdauung im Mund ist daher unerlässlich.

Heinrich H. hat sich für Implantate entschieden. Zuerst wurde bei ihm ein Knochenaufbau betrieben, damit genug Kieferknochen für den sicheren Halt der Implantate zugegen war. Anschließend wurden ihm 6 Implantate in den Oberkiefer und 4 Implantate in den Unterkiefer eingesetzt. Mittlerweile sind beide Kiefer mit der endgültigen, festsitzenden Prothese versorgt.
„Ich würde es immer wieder so machen,“ sagt Heinrich H. „Es dauert zwar seine Zeit, aber endlich kann ich wieder mit Freuden in ein Steak beißen.“

Haben auch Sie Erfahrungen mit Implantaten gemacht? Oder haben Sie Fragen zum Thema? Dann hinterlassen Sie uns eine Nachricht im Kommentarfeld. Wir antworten Ihnen gerne!

Dieser Beitrag wurde unter Zahnimplantate abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

8 Antworten auf Implantate auch in hohem Alter?

  1. schwabauer karl-heinz sagt:

    Ich frage an.
    Ich habe das gelesen von Heinrich H .
    Ich brauchte auch unbedingt neue Prothese mit ewt. zwei oder vier Inplantate mit Knochenaufbau.
    Wie hoch könnten die Kosten für Zwei sein,oder Vier sein.?
    Ich würde mich freuen für eine vorläufige Anfrage der Kosten. Danke !

    • dental sagt:

      Lieber Herr Schwabauer,
      eine implantatgetragene Prothese sollte immer auf vier Implantaten aufgebaut werden. Auch die Richtlinien geben dies vor.
      Würden nur zwei Implantate verwendet, könnten Kippeffekte entstehen. Stellen Sie sich vor Sie sitzen auf einem Stuhl. Mit vier Stuhlbeinen sitzen Sie gut und der Stuhl steht fest auf dem Boden, sind es aber nur zwei, muss der Stuhl ausbalanciert werden und Sie drohen sehr leicht nach hinten zu kippen. So ist es auch bei einer Prothese.
      Ihre Investition für eine Versorgung mit einer von vier Implantaten getragenen Prothese (herausnehmbar) liegt bei uns circa bei 3800,- €.
      Mit freundlichen Grüßen,
      i.A. Markus Fischer,
      Dentaprime-Zahnklinik

    • Vincenza Biffara-klaiber sagt:

      Ich habe fragen.
      Seit den 14 September habe keine zàhne mehr, mùsste raus machen, hatte krone gehabt, nach und nach sind runter gefallen.
      Seit den 21 September trage prothese, ich kann nicht richtig essen, ich kann nicht richtig sprechen und mit beissen kann ich total vergessen.
      Ich mòchte gern implantate und brùcke setzen lassen.
      Also, sind gerade 10 tage her dass ich keine zàhne habe, die fragen sind: Wie lang mùss ich warten um implantate machen lassen?
      Muss ich aus deutschland was mitbringen, von krankenkasse vielleicht?
      Wie làuft alles mit den flug und hotel?
      Darf ich die komplett versogung mit ratezahlung machen?

      • dentalcontent sagt:

        Liebe Frau Biffara-Klaiber,
        nach dem Ziehen der Zähne sollten Sie mindestens acht bis zehn Wochen warten bis Ihnen Implantate gesetzt werden können. Aus Ihren Fragen lese ich, dass Sie gerne eine Sofortimplantation mit sofortiger Belastung machen lassen würden. Ob das in Ihrem Fall möglich ist, können wir Ihnen erst nach einer digitalen Computertomographie sagen.
        Für eine individuelle Beratung und auch die Reiseplanung wenden Sie sich bitte an unsere kostenlose Service-Hotline.
        Mit freundlichen Grüßen,
        i.A. Markus Fischer,
        Dentaprime-Zahnklinik

  2. Franziska Sauter sagt:

    Hallo zusammen,
    echt Mutig vom Herr Heinrich H. was kostet das ganze dann? Würde mich echt interessieren, danke. Gruß Sauter Franziska

    • dental sagt:

      Liebe Frau Sauter,
      in Deutschland kostet eine vergleichbare Versorgung zwischen 20.000 € und 30.000 €. In der Dentaprime-Zahnklinik hingegen liegt die Investition nur bei circa 10.000 €, auf Wunsch auch gerne in niedrigen Monatsraten.
      Mit freundlichen Grüßen,
      i.A. Markus Fischer,
      Dentaprime-Zahnklinik

  3. Anonym sagt:

    Vor 3 Jahren habe ich oben rechts und oben links eine implantatgetragene Brücke erhalten, also rechts und links jeweils zwei Implantate. Nach kurzer Zeit eiterte rechts oben ein Implantat heraus. Es wurde nachimplantiert. Dann eiterte nach 6 Monaten der andere Brückenpfeiler heraus. Die Brücke wurde abgeschnitten, ein Implantat blieb mit dem Anhänger auf meinen Wunsch, da ich 2 Tage später in Urlaub wollte. Ein halbes Jahr später lockerte sich auf der linken Seite die Brücke und fiel vor 3 Tagen samt äußerem Pfeiler beim Zähneputzen gesamt ohne Schmerzen heraus, ein Implantat zur inneren Hälfte blieb.
    Mein Problem: Herausnehmbaren Zahnersatz oder die ganze Prozedur noch einmal???
    Ein Kieferchirurg meinte, ohne herkömmlichen Knochenaufbau (Entnahme aus dem Becken) geht nichts.
    Ich habe viel Geld zum Fenster rausgeworfen, wer gibt mir bei einem neuen Versuch die Garantie, das es nun klappt? Ich bin ratlos, vor allem darüber, wieder 1 Jahr mit einem Provisorium verbunden mit Sprachachwierigkeiten und durch Fehlbelastungen verbundenen, sich weiter lockernden Zähnen leben zu müssen. Das hatte ich alles schon.
    Was schlagen Sie vor???
    Mit freundlichen Grüßen

    • dental sagt:

      Wir können sehr gut nachvollziehen, dass Sie frustriert und enttäuscht sind über das Scheitern der Behandlungsstrategie. Leider hat ein implantologischer Eingriff immer seine Risiken und für einen Einheilerfolg gibt es keine Garantie. Bei uns in der Dentaprime-Zahnklinik bieten wir unseren Patienten im Falle eines Implantatverlusts an, kostenlos eine Re-Implantation vorzunehmen. Das macht aber nur dann Sinn, wenn der Grund herausgefunden werden konnte, aus dem eine Implantation beim ersten Mal nicht erfolgreich war. Das Drama soll sich schließlich bei einem zweiten Versuch nicht wiederholen.
      Anstelle der für den Patienten sehr unangenehmen Beckenkammtransplantation arbeiten wir in der Dentaprime-Zahnklinik mit der sogenannten Knochenblocktransplantation. Bei einem Knochenblock handelt es sich um eine Knochenmatrix, die in Blockform angezüchtet wird und ohne aufwändige zusätzliche Eingriffe bei dem Patienten eingesetzt werden kann. Lesen Sie hierzu auch gerne unseren Beitrag.
      Ob dies in Ihrem Fall erfolgversprechend ist, können wir aus der Ferne natürlich nicht sagen. Suchen Sie uns doch für eine Computertomographie und eine Planung auf. Wir können sowohl die implantologische als auch die konventionelle Versorgung bei Ihnen durchführen. Im Vorfeld werden wir Sie ausführlich über die jeweiligen Vor- und Nachteile wie auch Ihre individuellen Risiken informieren, so dass Sie in aller Ruhe eine informierte Entscheidung treffen können.
      Mit freundlichen Grüßen,
      i.A. Markus Fischer,
      Dentaprime-Zahnklinik

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>