Parodontologie

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Behandlung des entzündeten Zahnfleisches

Keineswegs Karies, sondern die Zahnfleischentzündung ist die häufigste Ursache für den Verlust von Zähnen. Unbehandelt greifen Plaquebakterien und die durch sie ausgelösten Immunreaktionen des Körpers den stutzenden Knochen und die Haltefasern der Zähne an. Die Zähne sitzen nicht mehr fest und fallen schließlich aus.

Parodontitis und Gingivitis schnell erklärt

Gingivitis ist die Entzündung des weichen Zahnfleisches, das die Zähne direkt umgibt, verursacht durch bakteriellen Belag. Das Zahnfleisch ist gerötet und geschwollen, eine direkte Reaktion des Immunsystems auf die Problemkeime. Bei Berührung blutet es leicht. Unbehandelt kann die Gingivits zur Parodontitis übergehen.

Im schwer erreichbaren Zahnfleischsaum vermehren sich die Bakterien ungehindert weiter und zerstören tiefer liegende Strukturen bis in den Kieferknochen und können bei schwacher Abwehrlage sogar in die Blutbahn eindringen. Zahnfleischrückgang und Knochenverlust schwächen den Halteapparat. Es kommt zu Verlusten von Zähnen.


Was tun, wenn man bereits erkrankt ist

Ein Drittel der Menschen über 60 haben eine starke Parodontitis entwickelt. Ihnen droht am Ende die vollständige Zahnlosigkeit. Dies muss kein unabänderliches Schicksal sein. Jeder kann heutzutage bis ins höchste Alter eigene Zähne behalten.

1. Phase der Parodontitis-Behandlung beim Partner-Zahnarzt

Nach der Diagnose führt der Dentaprime-Partnerzahnarzt in Deutschland zunächst eine professionelle Zahnreinigung durch. Dabei werden mittels Ultraschall und weiteren Techniken alle harten und weichen Zahnbeläge entfernt. Der Patient wird außerdem darin geschult, wie er mit Zahnbürste, Zahnseide bzw. Interdentalbürste richtig umgehen muss, um eine optimale Zahnhygiene zu erreichen.

Anschließend reinigt und desinfiziert der Zahnarzt die Zahnfleischtaschen, in denen sich die Bakterien eingenistet haben. Hierzu nimmt er eine so genannte Kurettage vor, bei der mit speziellen Instrumenten die Taschen ausgeräumt werden. Die Knochen können sich nach dieser Behandlung wieder regenerieren.

2. Phase der Parodontitis-Behandlung in der Dentaprime-Zahnklinik

Bei schwerer Parodontose, also weitgehendem Knochenabbau und unästhetischen, freistehenden Zahnhälsen, sucht der Patient für die zweite Phase der Behandlung die Dentaprime-Zahnklinik auf. Dort füllt der Dentaprime-Zahnarzt die betroffenen Regionen mit Knochenersatzmaterial auf und bedeckt die Knochentasche mit einer Selbstauflösenden Membran. Freiliegende Zahnhälse werden durch eine kosmetisch-operative Rekonstruktion des Zahnfleisches wieder bedeckt. Ziel ist, den Halteapparat des Zahns und das Zahnfleisch funktional und ästhetisch wiederherzustellen.

Darüber hinaus arbeitet Ihr Dentaprime-Parodontologe mit Weichgewebe-Laser, medikamentöser Therapie und starken Mundspülungen.

Wieviel können Sie dank Dentaprime sparen?

Knochenaufbau und Wiederherstellung des Zahnfleisches können in Deutschland mehrere Tausend Euro kosten, die die gesetzlichen Krankenversicherungen nicht erstatten. Es ist daher vernünftig, diese zweite Phase der Behandlung in der Dentaprime-Zahnklinik vornehmen zu lassen.

Der Dentaprime-Partnerzahnarzt erstellt in Deutschland den Heil- und Kostenplan und führt die erste Phase der Behandlung durch. Knochenaufbau und Wiederherstellung des Zahnfleisches lässt der Patient kostengünstig in der Dentaprime-Zahnklinik in Bulgarien machen. Für regelmäßige Kontrolluntersuchungen und Zahnreinigungen kann sich der Patient wieder an den Dentaprime-Partnerzahnarzt in Deutschland wenden.

Warum Zähneputzen allein Sie nicht schützt

Viele Patienten mit Parodontitis und Gingivitis beteuern, sich zweimal täglich die Zähne zu putzen. Das genügt offensichtlich bei vielen nicht. Gehen Sie auf Nummer Sicher und halten Sie die Bakterien in der Mundhöhle im Zaum.

Putzen Sie sich mindestens zweimal täglich die Zähne, vor allem vor dem Schlafengehen. Während des Schlafs sondern die Speicheldrüsen nur wenig Speichel ab, dessen leicht desinfizierende Wirkung sich daher nicht entfalten kann. Essen Sie nach dem Zähneputzen vorm Zubettgehen nichts mehr.
Verwenden Sie täglich Zahnseide oder, bei größeren Zahnzwischenräumen, eine Interdentalzahnbürste. Den korrekten Umgang mit Zahnbürste und Zahnseide bringt Ihnen eine speziell ausgebildete Dentalhygienikerin bei Ihrem Zahnarzt bei.

Verwenden Sie morgens und abends eine potente Mundspülung wie Listerine. Zwar kann und soll sie die Zahnbürste nicht ersetzen, jedoch hilft sie, die Keimbelastung im Mund niedrig zu halten.

Verzichten Sie nicht auf einen Zungenreiniger. Bis zu 60% der Keime in der Mundhöhle sitzen auf der Zunge! Gehen Sie regelmäßig zu einem Dentaprime-Partnerzahnarzt zur Kontrolle und lassen Sie dort alle sechs Monate eine professionelle Zahnreinigung durchführen.