Inlays und Onlays aus Keramik

Keramik-Inlays und -Onlays sind Einlagefüllungen aus Keramik. Sie eignen sich insbesondere zur Versorgung kleiner und mittelgroßer Defekte, bei denen noch ausreichend gesunder Zahnschmelz vorhanden ist. Moderne Keramik-Inlays und Onlays aus Zirkonium, wie sie in der Dentaprime-Zahnklinik zum Einsatz kommen, genügen dabei nicht nur den höchsten Ansprüchen an Bissfestigkeit und Haltbarkeit, sondern auch an Ästhetik und Verträglichkeit.

Die Entscheidung, ob der Zahndefekt mit einem Keramik-Inlay oder einem Onlay versorgt werden muss, hängt davon ab, wie viel gesunde Zahnsubstanz noch vorhanden ist, liegt doch der Unterschied zwischen Keramik-Inlays und Onlays im Ausmaß der ersetzten Zahnsubstanz. Von einem Onlay spricht man, wenn nicht nur Teile der Kau- und Außenfläche des Zahns, sondern auch Teile des Zahnhöckers ersetzt werden. Inlays sind hingegen weitgehend von gesundem Zahnschmelz umgeben. Muss nur die Kaufläche wieder hergestellt werden, wird die Einlage als einflächiges Inlay bezeichnet. Ist hingegen eine oder eine zweite Zahnaußenfläche von einem Defekt betroffen, wird ein zwei- bzw. dreiflächiges Inlay eingebracht. Ist es schließlich notwendig, dass die Zahn-Restauration nicht nur über die Zahnhöcker, sondern bis an den Zahnhals reicht, muss eine Teilkrone eingebracht werden.


Hinweis: Abweichend zur Darstellung im Video erfolgt die Versorgung in nur einer Woche, da Dentaprime über ein internes Zahntechniklabor verfügt und dies sehr viel schnellere Prozesszeiten ermöglicht.

Inlays und Onlays aus Keramik – die Vorteile

Grundsätzlich können Einlagefüllungen aus verschiedenen Materialien gefertigt werden. Lange Zeit wurde Gold bevorzugt, inzwischen hat sich für hochwertige Einlagen aber die Verwendung von Keramik durchgesetzt. Zunächst haben Keramik-Inlays und Onlays den Vorteil, dass sie sich farblich kaum von der restlichen Zahnsubstanz abheben. Dadurch bleibt der natürliche ästhetische Eindruck der Zähne erhalten. Außerdem enthält Keramik, anders als eine Goldlegierung, keine gesundheitsschädlichen Metalle. Und auch bezüglich der Festigkeit und Haltbarkeit übertreffen Keramik-Inlays und Onlays mittlerweile jene aus Gold. In mehreren Studien hat sich gezeigt, dass rund 95 % der Keramikeinlagen nach 20 Jahren noch einwandfrei funktionsfähig waren. Das liegt auch daran, dass Keramik Inlays- und Onlays mit der bestehenden Zahnsubstanz ganzflächig verklebt werden und den gesamten Zahn zusätzlich stabilisieren.

So werden Keramik-Inlays und Onlays in der Dentaprime-Zahnklinik hergestellt

Im Gegensatz zu herkömmlichen Füllungen werden Keramik Inlays- und Onlays außerhalb des Mundes gefertigt. In der Dentaprime-Zahnklinik kommt dabei die modernste Technologie zum Einsatz. Zunächst wird die defekte Zahnstelle vom Dentaprime-Zahnarzt versorgt. Nach der Präparation wird der Zahn mit Hilfe eines CAD/CAM-Geräts gescannt, sodass ein dreidimensionales Computermodell des Zahns und der Kavität entsteht. Aus diesem Modell kann dann mit Hilfe eines Computersystems – wir verwenden das modernste Sirona Cerec System, das in Deutschland entwickelt wurde – die Restauration konstruiert werden. Eine Fräsmaschine arbeitet den Inlay- oder Onlay-Rohling schließlich auf wenige Zehntelmillimeter genau aus einem Zirkonium-Block (Vollkeramik) heraus. Durch den Einsatz dieses modernen Verfahrens geht das Präparieren und das Einsetzen der Keramik-Inlays und Onlays in derselben Sitzung von statten. Zudem entfällt die Versorgung mit einem Provisorium.

Bevor die Keramik-Inlays und Onlays schließlich eingesetzt werden, erhalten sie von unseren Zahntechnikern noch den letzten Schliff. Anschließend werden sie vom Zahnarzt eingebracht und mit Klebezement befestigt. Dieser wird dann unter Blaulicht ausgehärtet.

Abschließend noch ein Wort zur Vorsorge. Auch wenn sich Keramik durch eine besondere Festigkeit und Haltbarkeit auszeichnet, ist eine gründliche und regelmäßige Zahnhygiene die unabdingbare Voraussetzung für eine lange Lebenszeit der Keramik-Inlays und Onlays.