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Schloss Euxinograd

Der große, neubarocke Palast Euxinograd liegt direkt am Meer, nur etwa 2 Kilometer entfernt vom Ferienresort Sveti Konstantin i Elena.

Schloss_Euxinograd
Erbaut wurde die Anlage auf Wunsch des bulgarischen Fürsten Alexander I. (von Battenberg). Er besuchte das Umland im Jahre 1880 und war so fasziniert von der Natur, dass er beschloss seine Sommerresidenz dort errichten zu lassen. Die Ruinen des Klosters “Der Heilige Dimitar” dienten als Grundlage für das feudale Bauwerk. An das Kloster selbst erinnert heute nur noch die kleine Kapelle, die innerhalb des Palastes an der Stelle Platz gefunden hat, an der das Kloster früher stand.
Den heutigen Namen Euxinograd erhielt die Sommerresidenz von Fürstin Marie Louise, der Ehefrau des bulgarischen Zaren Ferdinand I. und Prinzessin des italienischen Herzogtums Parma. Der Name ist eine Kombination des griechischen Euxonos Portos (Schwarzmeer) und dem bulgarischen Grad (Stadt), so dass beides zusammengenommen so viel bedeutet wie “Stadt am Schwarzen Meer”.
Heute ist der Weinkeller des Anwesens mindestens genauso berühmt wie das Gebäude selbst. Auf zwei Etagen verteilt lassen sich 12 verschiedene Sorten Weißwein finden so wie einige der bekanntesten Weinbrände Bulgariens.
Ein historisches Highlight befindet sich im Garten des Palastes: eine Sonnenuhr, die Zar Ferdinand I. von der englischen Königin Victoria erhielt.

Steinerner Wald

Zwischen Devnija und Varna erstreckt sich über ein Gebiet von knapp 50 Quadratkilometern der “Steinerne Wald” Bulgariens. Der Legende nach sollen sich hier vor Hunderten von Jahren Osmanen und Bulgaren eine große Schlacht geliefert haben, in der keiner der Kämpfer überlebte. Als am nächsten Morgen einige Bewohner der umliegenden Dörfer nachschauen wollten, was passiert war, fanden sie nur noch die über Nacht versteinerten Überreste des anliegenden Waldes. Bei den steinernen Gebilden handelt es sich aber keineswegs um versteinerte Bäume, sondern vielmehr um Stalaktiten, die durch Mineralisierung entstanden sind. Sie sind Schätzungen zufolge schon über 50 Millionen Jahre alt und wurden auf dem Grund des Meeres gebildet, das zu dieser Zeit noch so weit ins Land herein reichte.

Kloster Aladscha

Inmitten des Naturparks Zlatni pjasaci liegt das außergewöhnliche Aladscha-Kloster. Das kräftige Grün des umliegenden Waldes wird durch das helle Weiß des Kalksandsteinhanges durchbrochen, in denen die Räume des Klosters ihren Platz gefunden haben. Die Ursprünge des kuriosen Gebäudekomplexes sind natürlich, allerdings wurden Räume und zusätzliche Gänge von menschlicher Hand herausgearbeitet.
Warum aber wurde ein komplettes Kloster in den weißen Stein gehauen? Christliche Mönche suchten hier Zuflucht vor ihrer Verfolgung.
Es sind heute nur noch wenige Strukturen wie Einrichtungsgegenstände oder Ausschmückungen vorhanden, die in einem Museum direkt am Eingang des Höhlensystems ausgestellt sind. Nach einem Erdbeben ist jedoch das komplette Innenleben des Klosters freigelegt, so dass die Räume beider Ebenen zu sehen sind.

Baltschik

Der Küstenort Baltschik ist besser als “die weiße Stadt” bekannt. Warum? Weil sie von hohen Kalksteinhängen umrahmt ist. Das Besondere an den steinernen Formationen ist, dass sie durch Erdrutsche dem Meer zugewandt sind und somit selbst wie eine große Welle aussehen.
In der geschichtsträchtigen Stadt, die zeitweise zu Rumänien gehörte, finden sich viele Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch lohnenswert machen. So beispielsweise auch das idyllisch gelegene Sommerschloss der damaligen rumänischen Königin Maria, das um 1924 erbaut wurde und noch heute einen einmaligen Blick auf das Meer bietet. Maria ließ sich sogar einen steinernen Thron bauen, von dem aus sie diesen Blick genießen konnte.
Besonders eindrucksvoll ist jedoch der Schlosspark, in dem über 3000 seltene Pflanzenarten wachsen, davon alleine 250 Kakteen- und 200 Baumarten. Mittlerweile gehört die Anlage als Botanischer Garten der Universität Sofia an.