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Bruxismus und Erkrankungen des Zahnhalteapparates

11. Oktober 2011

Vor einer Implantation müssen eine Reihe von Risikofaktoren ausgeschlossen werden, damit der Eingriff sicher und erfolgreich ablaufen kann. Zwei davon sind Bruxismus und Erkrankungen des Zahnhalteapparates:

Bruxismus:
Unter Bruxismus versteht man das unbewusste Knirschen mit den Zähnen. Der häufigste Auslöser ist Stress.
“Bruxismus ist problematisch, weil es durch den starken Druck zu Abrieb und Verlust des Zahnschmelzes kommt”, sagt Dr. Regina Schindjalova, Leiterin der Dentaprime-Zahnklinik. “Es können auch kleine Risse entstehen, die Karies und andere Erkrankungen begünstigen.” 
Wird das Knirschen nicht behandelt, ist eine Implantation daher nicht empfehlenswert.
“Die Kräfte, die während des Knirschens entstehen sind ungeheuer. Belastungen von mehreren hundert Kilo können auf die Zähne und das Zahnfleisch wirken”, so Dr. Schindjalova. “Gerade in den ersten Tagen und Wochen nach dem Setzen vertragen Implantate jedoch keine so großen Belastungen, da sie erst einwachsen müssen.”
Wer es trotzdem riskieren würde, würde einen frühen Implantatverlust und eine Reimplantation sehr wahrscheinlich machen.
Die ideale Behandlung gegen Bruxismus ist eine Aufbissschiene, die die Auswirkungen des Knirschens verringert und auch über Implantaten getragen werden kann.

Rekonstruktive Zahnmedizin in der Dentaprime-Zahnklinik

Erkrankungen und Entzündungen des Zahnhalteapparates:
Erkrankungen und Entzündungen im Bereich des Mundes sind ein besonderer Risikofaktor für eine bevorstehende Implantation. “Entzündungen erhöhen die Wahrscheinlichkeit eines Implantatverlusts”, sagt Dr. Schindjalova. “Sie können jederzeit auch auf den Bereich übergreifen, in den implantiert wurde. Da das Implantat dann gerade frisch im Knochen sitzt, kann sich die Entzündung dort absetzen, den Knochen befallen und dafür sorgen, dass das Implantat ausfällt.”
Daher muss der Kiefer vor einer Implantation komplett entzündungs- und erkrankungsfrei sein, um einen sicheren und erfolgreichen Eingriff zu garantieren. Dies gilt vor allem auch für Patienten, die an Parodontitis leiden.

Lesen Sie morgen mehr zu den folgenden Risikofaktoren: nicht ausreichender Kiefer, schlechte Mundhygiene und unzureichende Versorgung (Zahnersatz)!

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