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Das perfekte Lächeln – aber wie?

8. August 2011

Das perfekte Lächeln – wer wünscht sich das nicht? Oftmals aber bleibt das nur ein Traum. Durch Ablagerungen von Tee, Kaffee, Rotwein und anderen verfärbenden Lebensmitteln werden  die Zähne über die Jahre dunkler. Den Verfärbungen kann mit dem sogenannten Bleaching entgegen gewirkt werden. Dabei handelt es sich um das chemische Bleichen der Zähne. Wer sich dazu entschließt sollte allerdings darauf achten, dass er sich mit seinem Anliegen an einen auf Zahnästhetik spezialisierten Zahnarzt wendet. 

Selbst bei der Behandlung durch einen erfahrenen Spezialisten erzielt das Bleaching aber oftmals nicht den gewünschten Effekt und die Zähne erstrahlen nicht in hellem Weiß. Ein Grund dafür ist die Beschaffenheit eines Zahnes. Unter der Zahnoberfläche, dem sogenannten Zahnschmelz, liegt der eigentliche Kern des Zahnes – das Dentin. Dentin ist von Natur aus gelb. Im Laufe der Jahre nutzt sich der Zahnschmelz immer stärker ab und das Dentin schimmert durch. Dadurch erscheint der Zahn im Alter gelblicher. Bei dieser Art der Verfärbung nützt das Bleichen nichts, da nur der Zahnschmelz gebleicht werden kann, nicht aber das Dentin. Bleaching bringt auch nichts, wenn bereits Zahnfüllungen oder Kronen im sichtbaren Bereich vorhanden sind. Das Material, aus dem Füllungen und Zahnersatz sind, kann nicht gebleicht werden, da es nicht auf die Bleichmittel reagiert. Der gefüllte bzw. überkronte Zahn bliebe dann verfärbt. Ein auf Zahnästhetik spezialisierter Zahnarzt klärt das vorher ab und weist auf eine eventuelle Erneuerung des Zahnersatzes hin. Oder er rät zu Veneers.

Veneers: Vorher-/Nachherbild einer Dentaprime-Patientin

Das sind hauchdünne Schalen aus Keramik, die auf die Oberfläche eines Zahnes gesetzt werden können und dadurch sein Aussehen verändern. Die Farbe kann genauso beeinflusst werden wie die Zahnform und -breite. Lücken können somit verkleinert, kleinere Fehlstellungen optisch behoben und das Weiß aufgehellt werden. Für die maximal etwa 0,5 mm dünnen Keramikschalen wird ein wenig vom Zahnschmelz abgetragen, bevor die Veneers fest angebracht werden. Für eine komplette Zahnfront werden zwischen 6 und 10 Veneers benötigt, je nach Größe des Mundes und des Lächelns.

“Zu Beginn erfolgt eine typgerechte Beratung, damit der Patient sich ein Bild vom Aussehen der Veneers machen kann,” sagt Peter Meier, Zahntechnikmeister und Leiter des Zahntechniklabors der Dentaprime-Zahnklinik. “Natürlichkeit ist eines der obersten Prinzipien.”

Bei einem auf Zahnästhetik spezialisierten Zahnarzt folgt dem Beratungsgespräch das Nehmen eines Abdrucks, damit der Zahntechniker erst einmal ein Wax-Up anfertigen kann. Dabei handelt es sich um ein Wachsmodell der Veneers, das in Form und Farbe den späteren Keramikplättchen angepasst ist. So kann der Patient schon vor der Anfertigung der endgültigen Veneers sehen, welchen Effekt sie haben werden. Eventuelle Korrekturen können dann immer noch vorgenommen werden.

Für den Patienten ist es von Vorteil, wenn der Zahntechniker direkt vor Ort ist und ein hauseigenes Labor betreibt. “Die Zahntechniker haben dann nicht nur ein Foto mit der Originalfarbe des Gebisses und den Abdruck, sondern lernen den Patienten persönlich kennen. Das ist für ein perfektes und natürliches Ergebnis unabdingbar,” sagt Peter Meier weiter.

Erst nach dem Wax-Up erfolgt die Anfertigung der Veneers. Aber Vorsicht, Veneer ist nicht gleich Veneer. Immense und damit auch sichtbare Unterschiede gibt es je nach Material und Herstellungsverfahren.

“Handgefertigte Keramikveneers haben die beste Qualität,” erklärt Peter Meier. Er verwendet in seinem Labor nur spezielle, für Veneers entwickelte Dental-Keramik. “Damit haben wir als Zahntechniker die besten Möglichkeiten eine perfekte Anpassung an Form und Farbe zu erhalten.” Mit seinem knapp 20-köpfigen Zahntechniker-Team fertigt er täglich Veneers an, die sich nicht von natürlichen Zähnen unterscheiden. “Um ein absolut natürliches Ergebnis zu bekommen, dürfen die Veneers nicht zu perfekt wirken. Sie müssen die typischen Farbnuancen wiedergeben, die ein natürlicher Zahn aufweist. Genauso wie kleinere Unebenheiten. Außerdem muss ein Veneer an den Gesichtstyp des Trägers angepasst werden, sonst ist es nachher optisch nicht gelungen.” Alternativen zum handgefertigten Veneer gibt es in Form des Cerec-Veneers und des vorgefertigten Veneers. Von beiden ist allerdings abzuraten. Cerec-Veneers werden in einem sogenannten CAD/CAM-Verfahren hergestellt, bei dem der genommene Abdruck an einen Computer gesandt wird, der ein passendes Veneer fräsen lässt. Jedoch fehlen natürliche Komponenten, das Keramikplättchen ist farblich nicht optimal an seinen Träger angepasst. Eine noch schlechtere Alternative sind vorgefertigte Veneers. Sie weisen keine Anpassung an den Träger mehr auf – weder farblich noch formlich. Zwar sind handgefertigte Veneers die teuerste Variante, jedoch auch die schönste. Abgesehen davon gibt es in manchen Zahnkliniken – wie der Dentaprime-Zahnklinik – trotz der höheren Qualität preisgünstige Angeboten.

“Eine richtige Alternative zu den handgefertigten Veneers gibt es nicht – zumindest nicht, wenn man möchte, dass es natürlich wirkt und nicht zu stark ins Auge fällt,” meint Peter Meier, Zahntechnikermeister der Dentaprime-Zahnklinik.

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