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Dentaprime und TRI Dental Implants testen erstes digitales Implantat

13. November 2020

Drei Tage, vier Patienten, 25 Implantate – der Implantathersteller TRI Dental Implants ist zu Gast in Varna, um gemeinsam mit Dentaprime das erste digitale Matrix-Implantat zu testen. Holger Kast und Sandro Venanzoni von TRI Dental Implants erklären, was das Besondere an dem Matrix-Implantat ist und was ihren Besuch bei Dentaprime zum vollen Erfolg gemacht hat.

Seit gut zweieinhalb Jahren arbeitet Dentaprime eng mit dem Schweizer Hersteller TRI Dental Implants zusammen und bezieht von dort alle Implantate. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine einfache Geschäftsbeziehung, sondern um eine technische Entwicklungspartnerschaft, von der beide Seiten großen Nutzen ziehen.

Nun hat diese Partnerschaft einen neuen Höhepunkt erreicht: TRI Dental Implants war zu Besuch in Varna, um dort das neue Matrix-Implantat-System zu testen.

„Mit dem Matrix-Implantat beginnen wir eine neue Ära der Digital-Implantologie“, sagt Holger Kast von TRI Dental Implants.

Denn das Matrix-Implantat ist das erste zugelassene Zahnimplantat, bei dem die Prothese direkt auf dem Implantat befestigt wird, ohne die Verwendung eines Verbindungselements, dem sogenannten Abutment. Dieses Implantsystem wurde speziell für die digitale Implantologie entwickelt, also für Implantate und Zahnersatz, die am Computer geplant und mithilfe eines 3D-Druckers hergestellt werden.

Nach der Zulassung führt TRI Dental Implants nun Langzeitstudien durch und arbeitet dafür mit verschiedenen Universitäten sowie Expertenteams in ganz Europa zusammen – darunter auch Dentaprime.

Erfolgreiche Partnerschaft

„Wir haben mit Dentaprime einen Partner gefunden, der wirklich über das modernste Equipment verfügt“, so Sandro Venanzoni von TRI Dental Implants. „Wir sind extrem stolz und dankbar mit der Dentaprime Zahnklinik zusammenzuarbeiten.“

Denn natürlich muss das Matrix-Implantat ganz genau getestet werden, bevor es an die Kunden geht. So wird sichergestellt, dass später alles perfekt funktioniert. In Varna wurden nun an drei Tagen an vier Patienten über 25 Implantate eingesetzt – von Komplettsanierungen über größere Brücken bis hin zu einzelnen Kronen.

Dr. Klaus Werner von der Dentaprime-Zahnklinik zeigt sich begeistert über diese Möglichkeit: „Wir gehören mit zu den ersten Zahnkliniken, die das absolut neue, weltneue Matrix-Implantat jetzt einsetzt. In den letzten Tagen haben wir die ersten Matrix-Implantate eingesetzt und es war ein riesiger Erfolg.“

Vorteile des digitalen Implantats

Dr. Klaus Werner

Aber was ist überhaupt der Vorteil des Matrix-Implantats im Vergleich zu einem normalen Implantat? Dazu muss man wissen, was es mit dem Abutment auf sich hat: darunter versteht man das Verbindungselement zwischen einem Zahnimplantat und dem Zahnersatz, wie zum Beispiel einer Krone oder Brücke. Es dient als Stützpfeiler und sorgt für die Stabilität der Prothetik.

Fällt dieses Abutment weg, ergeben sich viele Vorteile. Durch die reduzierte Anzahl an Komponenten ist es leichter, dass alle Teile perfekt zusammenpassen. Es gibt weniger Potenzial für Fehler und mehr Flexibilität im Design. Die Zementierung und Installation des Abutments wird überflüssig, ebenso wie die manuelle Arbeit für einzelne Kronen und Brücken, wodurch eine höhere Effizienz gewährleistet wird.

Auch ein Knochenaufbau kann dadurch in manchen Fällen vermieden werden. Es gibt also sowohl Zeit- als auch Materialersparnisse. Nicht zuletzt kann auf diese Weise eine höhere Ästhetik erreicht werden, da die Prothese direkt auf dem Implantat befestigt wird und so das metallene Abutment nicht durchschimmern kann.

Einfach besser behandeln

Dentaprime und TRI Dental Implants schauen auf drei sehr erfolgreiche und produktive Tage zurück. Alle vier Patienten konnten erfolgreich mit den neuen TRI-Matrix-Implantaten ausgestattet werden. Es wurde ein tieferes Verständnis des Prozesses und seiner klinischen Vorteile erreicht. Dentaprime und TRI Dental Implants sind nun noch zuversichtlicher, dass die TRI-Matrix-Implantate das Potenzial haben, den Patienten eine bessere, schnellere und ästhetisch anspruchsvollere Lösung anzubieten.

„Wir sind absolut überzeugt, dass wir zusammen die Behandlung für den Patienten schneller, ästhetischer und besser gestalten können“, sagt auch Venanzoni. „Der Patient steht im Fokus. Und wir sind beide – als Implantathersteller und Zahnklinik – bestrebt, die Erfahrung und das Resultat für den Patienten besser zu machen.“

Dentaprime und TRI Dental Implants freuen sich darauf, bei weiteren Tests das volle Potenzial der TRI-Matrix-Implantate zu entdecken.

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