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Umweltkonzept „Green Smile“: Dentaprime plant die klimaneutrale Zahnklinik

15. April 2020

Im Zuge der Corona-Krise ist das Thema Umweltschutz weitestgehend in den Hintergrund gerückt. Die Welt wird aber nicht ewig stillstehen. Es wird eine Zeit nach Corona geben, in der Flugzeuge wieder fliegen und Menschen wieder verreisen – auch für eine Zahnbehandlung. Mit der Eröffnung des neuen Behandlungszentrums hat Dentaprime aus diesem Grund das Umweltkonzept „Green Smile“ entwickelt und wird damit die erste klimaneutrale Zahnklinik in Europa.

Dentaprime steht in erster Linie für bezahlbaren Zahnersatz für jeden Patienten. Realisiert wird diese Maxime auf dem Fundament hochqualifiziert ausgebildeter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, gepaart mit dem Einsatz hochmoderner, digitaler Medizintechnik. Mit der Eröffnung des neuen Behandlungszentrums ist Dentaprime zur größten nichtstaatlichen Zahnklinik Europas aufgestiegen. Hier erwartet die Patientinnen und Patienten ein bis ins letzte Detail durchdachter Hygieneworkflow, neueste Behandlungsmethoden, wie Endoret oder Lasertechnologie sowie die besten Materialen beim Zahnersatz.

 

Verantwortung endet nicht im Behandlungsstuhl

Dentaprime steht aber auch für Zahntourismus nach Bulgarien. Patientinnen und Patienten, die zum Beispiel aus Deutschland an die Schwarzmeerküste nach Varna reisen, tun dies in der Regel mit dem Flugzeug und das bedarf in Zeiten des Klimawandels einer kritischen Betrachtung. Vor allem wenn man bedenkt, dass Dentaprime mit der Klinikerweiterung jährlich 12.000 Patienten behandeln kann – ganz schön viele Flüge und damit auch ganz schön viel CO². Aber Dentaprime wäre nicht Dentaprime, wenn die eigene Verantwortung ab dem Zeitpunkt endet, an dem Patienten die Zahnklinik verlassen.

 

Nachhaltigkeit ist kein Lippenbekenntnis

Bei der Planung des neuen Behandlungszentrums war für alle Beteiligten klar, dass neben einer vollumfassenden Zahnbehandlung, basierend auf einem digitalen Workflow, noch ein Schritt weiter über die Klinikmauern hinaus gedacht werden muss. Denn Zahntourismus ist in Zeiten des Klimawandels ein sensibles Thema. Aus diesem Grund hat Dentaprime alle Möglichkeiten ausgeschöpft seiner Verantwortung gegenüber der Umwelt, aber auch gegenüber den Patienten und den eigenen Mitarbeitern gerecht zu werden.

Schaut man auf die Details, so wird deutlich, dass man sich bei Dentaprime zum Ziel gesetzt hat, das Thema Nachhaltigkeit ernsthaft anzugehen. Die Verantwortlichen wollten nicht nur auf die Buzzword-Welle aufspringen und ein wenig im seichten Greenwashing-Tümpel mitschwimmen, um sich die dunklen Flecken vom weißen Arztkittel zu waschen.

„Mit unserem CO²-Projekt „Green Smile“ werden wir den Energieverbrauch der Dentaprime-Zahnklinik sowie die Emissionen, die durch die Flugreisen unserer Patienten verursacht werden, kompensieren und ab dem Jahr 2021 klimaneutral arbeiten und sogar CO² einsparen. Nachhaltigkeit ist für uns kein Lippenbekenntnis, denn wir wollen mit unseren Maßnahmen eine ehrliche Verantwortung für unser Handeln übernehmen. Das sind wir nicht nur der Umwelt, sondern auch unseren Patienten und Mitarbeitern schuldig. Wir machen es uns mit diesem Projekt auch nicht einfach und erwerben günstige Umweltzertifikate, um uns ein grünes Image zu erkaufen. Genauso wie wir uns zum Ziel gesetzt haben, unseren Patienten die perfekte Zahnbehandlung zu ermöglichen, bei der wir unseren Patienten eine lebenslange Garantie versprechen, wollen wir auch beim Thema Nachhaltigkeit einen ganzheitlichen Lebenszyklus entwickeln“, erklärt die Verwaltungsleiterin Desislava Dimova.

Ein besonderer Baum für ein besonderes Projekt

Für das Umwelt-Projekt arbeitet Dentaprime mit ausgewiesenen Experten aus den Bereichen Forstwirtschaft und Agrarwissenschaft zusammen. Beteiligt ist unter anderem der deutsche Forstwirt Dr. Richard Storhas, einer der Mitbegründer der Marke „Naturland“. Die Umsetzung der verschiedenen Maßnahmen gliedert sich in zwei Etappen. Zunächst will Dentaprime alle Flugreisen sowie den Energieverbrauch der gesamten Zahnklinik bis zum Jahr 2021 klimaneutral gestalten. Im zweiten Schritt folgt dann die Klimaneutralität der Mitarbeiter, inklusive deren Privatleben.

12.000 Patienten, die pro Jahr zu einer Behandlung nach Bulgarien fliegen sind eine Menge Holz. Was will Dentaprime dem also entgegensetzen? Die Antwort lautet Robinie – der Baum des Jahres 2020 und zugleich der große Hoffnungsträger im klimabedingten Waldumbau. Aufgrund seiner hohen Widerstandsfähigkeit eignet er sich besonders gut die unwirtlichsten Lebensräume zu besiedeln, weil er Trockenheit und Hitze gut aushalten kann. Noch dazu besticht die Robinie mit ihren charakteristischen Fliederblättern und duftend weißen Blüten.

Was die Robinie zu einem einzigartigen Baum macht, ist die Kombination aus schnellem Wachstum und Holzhärte. Nach nur fünf Vegetationsperioden erreicht die Robinie eine Höhe von ca. 10 Metern. In kürzester Zeit kann sie auf bis zu 25 Meter anwachsen. Sie besitzt eines der härtesten und witterungsbeständigsten europäischen Hölzer. Damit stellt die Robinie eine ökologisch sinnvolle Alternative zu Tropenhölzern dar und kann bei forstwirtschaftlicher Nutzung zum Bau von Brücken, Spielplatzgeräten und Möbeln verwendet werden.

 

Kurze Blütezeit mit süßem Ertrag

Zwar blüht die Robinie nur wenige Tage, ihr süßer Blütennektar ist aber bei Bienen besonders beliebt. Ein Imker kann mit einem Baum rund einen Kilogramm Honig produzieren. Zukünftig dürfen sich Dentaprime-Patienten vielleicht über einen hauseigenen Honigtopf als Abschiedsgeschenk freuen. Die Klinikleitung plant in diesem Bereich in Zukunft mit lokalen Imkern zusammenzuarbeiten.

Laut einer Studie der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich im Fachmagazin „Science“ kann nichts den Klimawandel so effektiv bekämpfen wie die Aufforstung. Bäume zu pflanzen habe demnach das Potenzial, Zweidrittel der bislang vom Menschen verursachten klimaschädlichen CO²-Emissionen zu kompensieren.

Dentaprime wird hierzu seinen Beitrag leisten und sich der eigenen Verantwortung stellen, damit alle Patientinnen und Patienten die Zahnklinik nicht nur mit einem weißen Lächeln, sondern auch mit einem grünen Daumen verlassen.

 

Folgende Maßnahmen umfasst das CO²-Projekt „Green Smile“ von Dentaprime:

  • Bepflanzung von 10 Hektar bulgarischem Ödland mit Robinienbäumen pro Jahr ab 2020.
  • Enge Zusammenarbeit mit Experten aus den Bereichen Fortwirtschaft und Agrarwissenschaft.
  • 40% des jährlichen Strombedarfs der Klinik werden von Photovoltaikanlagen auf dem Gelände des neuen Behandlungszentrums abgedeckt.
  • Die Carports auf dem Gelände der Dentaprimeklinik sind mit insgesamt 68 Ladestationen für E-Autos ausgestattet.
  • Der Transfer von Patienten sowie der Personaltransfer erfolgt ab dem Jahr 2021 mit E-Bussen.
  • Ab dem Jahr 2022 soll die Mobilität aller Dentaprime-Mitarbeiter im Klinikalltag sowie im Privatleben klimaneutral gestaltet werden. Dies geschieht mithilfe von einem geförderten E-Auto-Leasing.

 

Der ökologische Fußabdruck von Dentaprime in Zahlen:

Der ökologische Fußabdruck pro Patient beläuft sich auf der Grundlage interner Berechnungen auf rund 414 Kilogramm CO².

Der CO²-Verbrauch der gesamten Klinik beläuft sich im Jahr auf rund 453.000 Kilogramm CO².

Somit ergibt sich ein Kompensationsbedarf von rund 509 Kilogramm CO² pro Patient.

 

 

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