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Küssen kann den Zähnen helfen

6. Juli 2016

Wussten Sie, dass Sie in Ihrem Leben rund 76 Tage mit Küssen verbringen? Oder dass ein einziger inniger Kuss schon 12 Kilokalorien verbrennen kann? Oder dass es eine eigene Wissenschaft gibt, die sich ausschließlich mit dem Kuss und dem Küssen (Philematologie) beschäftigt?

Küssen ist gesund (Bildquelle: fotolia.de|#90642443|oneinchpunch)

Küssen ist gesund
(Bildquelle: fotolia.de|#90642443|oneinchpunch)

Heute – am Welttag des Kusses – möchten wir auf die gesundheitlichen Vorteile der emotionalen Liebesbekundung eingehen.
Mit einem Kuss werden rund 80 Millionen Bakterien von einem Mund zum anderen übertragen. Schlimm?
Alles andere als das. Denn: der Austausch hat immunisierende Wirkung. Rund 20 Prozent der Bakterien unterscheiden sich von denen des Gegenübers und regen so die Bildung von Abwehrstoffen und Antikörpern an.

Auch ist das Küssen ein gutes Lungentraining – kann es die Atemfrequenz doch um bis zu 200 Prozent steigern (normal: 20 Züge pro Minute / Kuss: bis zu 60 Züge pro Minute).
Der Blutdruck steigt an, der Puls beschleunigt sich – fast wie beim Cardiotraining im Fitnessstudio. Aber auch wirklich nur fast: 10 Minuten inniges Küssen verbrennen gerade einmal so viele Kalorien wie ein Jogger in 100 Metern.
Abgesehen vom Kalorienverbrauch bringt der Kuss jedoch auch etwas für die Muskulatur: rund 34 Gesichtsmuskeln sind beteiligt und laut Untersuchungen weitere 112 andere Muskeln, um die richtige Haltung zu bewahren.

Aber nun zum eigentlichen Nutzen für die Zähne:
Küssen regt die Speichelbildung an und kann so den Zähnen bei der Remineralisierung helfen und Karies vorbeugen.
Speichel ist Kalzium und Phosphor, zudem noch das für den Zahnschmelz extrem wichtige Fluorid und Rhodanid. Schon im “Normalzustand” unterstützen die Bestandteile den Erhalt des Zahnschmelzes. Bei übermäßigem Vorkommen unterstützen sie somit auch die Remineralisierung in gesteigertem Maße.

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