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Lippen – Symbol der Attraktivität

5. September 2011

Gemälde einer Zahntechnikerin der Dentaprime-Zahnklinik

Attraktivität ist in der heutigen Gesellschaft einer der Erfolgsfaktoren schlechthin. Bereits mehrfach wissenschaftlich erwiesen ist, dass es ein Attraktivitätsstereotyp gibt. Es besagt, dass attraktiven Menschen nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich positive Eigenschaften zugesprochen werden. Beispielsweise werden sie als glücklicher angesehen, ihr sozialer Status als wünschenswert. Neuere Studien verweisen sogar darauf, dass attraktive Menschen bis zu 12 % mehr Gehalt bekommen.

Doch was macht Attraktivität aus? Viele Faktoren spielen eine Rolle, wenn manche auch umstritten sind, wie etwa die Regel, dass das Hüften-Taillen-Verhältnis die Zahl 0,7 nicht übersteigen sollte. Worin aber große Einigkeit besteht ist, dass das Gesicht ein ausschlaggebender Faktor für Attraktivität ist. Vor allem die Regionen Augen, Mund, Nase und Haare sind in diesem Zusammenhang von Bedeutung.

Besonders der Mund ist aber auch unter Berücksichtigung zahnmedizinischer Behandlungen genauer zu betrachten. “Bei der Planung von Zahnersatz sollte darauf geachtet werden, dass das Erscheinungsbild der Lippen nicht verschlechtert wird”, sagt Dr. Regina Schindjalova, Leiterin der Dentaprime-Zahnklinik. “Den Zahnersatz soll man schließlich nicht schon an der Form der Lippen erkennen können.”

Welche Attribute einen Mund attraktiv machen, klärte eine Umfrage aus dem Jahr 2010. Probanden wurden nach ihrem Wunschlächeln gefragt. Bei den Männern lag George Clooney klar vorne, gefolgt von Will Smith und Brad Pitt. Auch beim momentanen “Sexiest Man Alive” Ryan Reynolds lässt sich eine ähnliche Lippenform erkennen.
Bei den Frauen ist Julia Roberts die klare Siegerin, gefolgt von Angelina Jolie und Scarlett Johansson. Klar zu erkennen ist der große Unterschied zwischen Frauen und Männern. Während bei den Damen eher volle, rote Lippen als attraktiv empfunden werden, sind es bei den Herren eher relativ schmale Oberlippen. Das mag auch daher kommen, dass volle Lippen als Zeichen von Weiblichkeit angesehen werden, da sie auf einen hohen Östrogenspiegel hinweisen können. Jedoch werden heutzutage Lippen als attraktiv empfunden, die einen größeren Anteil im Gesicht einnehmen als es noch in früheren Zeiten der Fall war.

Allgemeine Faktoren für die Attraktivität der Lippen sind vor allem Form, Größe und Oberflächenbeschaffenheit. Sie hängen ebenfalls zusammen mit anderen Faktoren wie dem Alter. Rissige, trockene Lippen, die zudem noch eingefallen sein können, werden häufig mit fortgeschrittenem Alter assoziiert und büßen so einen Teil ihrer Attraktivität ein. Volle Lippen mit einem gesunden Rotton hingegen werden mit Jugend in Verbindung gebracht und gelten als attraktiv.

Zudem ist der Mund einer lebenslangen Veränderung unterworfen. Im Gegensatz zu Augen und Nase unterscheidet sich das Aussehen des Mundes im Alter stark vom Aussehen in der Jugend. Im fortgeschrittenen Alter ‘rutscht’ die Oberlippe weiter nach unten und verdeckt einen größeren Teil der oberen Schneidezähne, während die Unterlippe ebenfalls nach unten ‘rutscht’ und einen größeren Teil der Frontzähne entblößt. Das liegt unter anderem daran, dass das Bindegewebe mit zunehmendem Alter erschlafft. Auch Veränderungen des Bisses wirken sich auf das äußere Erscheinungsbild der Lippen aus. Sind beispielsweise die Seitenzähne schon stark abgenutzt, kann es dazu kommen, dass die Lippen fest aufeinander liegen, genauso wie die Mundwinkel.
Neben der Bewandnis für die Attraktivität hat der Mund jedoch auch funktionelle Aufgaben zu übernehmen. Er dient der Nahrungsaufnahme, der verbalen und nonverbalen Kommunikation und hat diverse Tast- und Berührungsfunktionen.

Sowohl Faktoren, die Lippen zu einem Symbol der Attraktivität machen, als auch Faktoren, die Funktionalität und Alterungsprozess betreffen, stellen eine große Herausforderung für die restaurative / rekonstruktive Zahnmedizin dar. “Um ein möglichst natürliches und zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen, müssen sowohl Zahnmediziner als auch Zahntechniker mit diesen Faktoren vertraut sein”, sagt Dr. Schindjalova. “Und am besten ist es, wenn der Zahntechniker den Patienten kennen lernt, denn erst dann hat er einen vollständigen Eindruck des Gesamtbildes und kann sich mit dem Zahnmediziner abstimmen.” In der Dentaprime-Zahnklinik ist dies möglich, denn dort leitet Zahntechnikermeister Peter Meier das hauseigene Dentallabor.

“Fälle, in denen Zähne aus der Front durch Unfälle oder Traumata verloren gehen oder aufgrund  dentaler Probleme extrahiert werden müssen, sind eine besondere Herausforderung”, weiß Dr. Schindjalova. “Denn wenn die Frontzähne fehlen, fehlt auch den Lippen die Fülle. Sie wirken eingefallen und dem sollte auf dem schnellsten Wege entgegengewirkt werden.” Sonst müsse man mit dem Risiko von Knochenabbau leben, der für zusätzliches Einfallen sorgt und eine spätere Versorgung schwierig macht. Die ideale Behandlung in einem solchen Fall ist die Versorgung mit Implantaten und individuell angefertigten Keramikkronen. “Nur so kann der Patient mit natürlichem Lächeln und schönen Zähnen den Behandlungsstuhl verlassen.”
Denn schöne Zähne sind für ein attraktives Lächeln ebenfalls unerlässlich.

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