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Moderne Technologie, die den Zahnarztbesuch angenehmer macht (I)

5. Dezember 2014
Behandlung in der Dentaprime-Zahnklinik

Behandlung in der Dentaprime-Zahnklinik

Ein Besuch beim Zahnarzt ist für die Meisten ein lästiges, wenn nicht sogar unangenehmes Unterfangen. Und das aus verschiedenen Gründen: die einen gehen einfach nicht gerne, weil sie die Zeit dazu nicht finden oder ihnen die Wartezeit zu lange ist. Die anderen haben schlechte Erfahrungen gemacht und möchten nicht, dass diese sich bei einem neuen Zahnarzt wiederholen.
Die Konsequenz: der Besuch wird vermieden oder immer weiter aufgeschoben. Dabei ist eine regelmäßige Kontrolle sehr wichtig, mindestens genauso wichtig wie eine adäquate Behandlung im Falle eines dentalen Defekts.

Mithilfe moderner Technologie in Form von Gerätschaften zur Diagnose und Behandlung kann einigen der Störfaktoren entgegengewirkt werden, schon bevor sie überhaupt entstehen können.
Beispielsweise kann mit dem KaVo DIAGNOdent selbst versteckte Karies entdeckt werden – bevor sie sich im Zahn ausbreitet und dann mittels eines Eingriffs entfernt werden muss. Kann die Erkennung in diesem frühen Stadium stattfinden, ist eine Remineralisierung unter Umständen noch möglich und der zahnärztliche Bohrer muss nicht zum Einsatz kommen.
Damit geht dann auch eine erhebliche Erleichterung für den Patienten einher, der gegebenenfalls auf eine Behandlung und eine Füllung verzichten kann.

Ein weiteres Beispiel moderner Technologie im Einsatz ist der sogenannte Apex-Locator. Er wird im Rahmen der Wurzelkanalbehandlung benutzt, um zu messen, ob die Zahnwurzel nach Entfernung des entzündeten Gewebes wieder komplett bis zur Spitze aufgefüllt wurde. Das ist wichtig, da sich ansonsten Bakterien unterhalb der Wurzelfüllung erneut vermehren könnten, es zu einer Entzündung käme und unter Umständen die komplette Wurzelspitze operativ entfernt werden müsste. Ist die Wurzelspitze nicht optimal ausgefüllt, meldet das Gerät einen Signalton, der dem behandelnden Arzt gleichzeitig als Warnung gilt. So kann er allerdings direkt etwas gegen die unzureichende Füllung tun und riskiert keine zusätzliche Infektion des Patienten.

Der TRIOS-Intraoralscanner (3shape) wird mit einem Computer verbunden, der die Bilder zu einem digitalen Abdruck zusammenfügt

Der TRIOS-Intraoralscanner (3shape) wird mit einem Computer verbunden, der die Bilder zu einem digitalen Abdruck zusammenfügt

Das unangenehme Gefühl bei der Abdrucknahme kennt sicherlich jeder, der schon einmal Zahnersatz erhalten hat – und wenn er noch so klein ausfällt. Der Abdruck ist wichtig für die Anfertigung und die Positionierung des Zahnersatzes, da an ihm die Zahnsituation nachgestellt werden kann. Normalerweise erfolgt eine Abdrucknahme mit selbsthärtendem Materialien auf einem Abdrucklöffel.
Doch dank einer Modernisierung kann die Abdrucknahme mittlerweile digital erfolgen. Das heißt: keine klebrige Masse, kein unangenehmer Abdrucklöffel. Stattdessen kommt ein intraoraler Scanner zum Einsatz, der Daten sammelt und diese zu einem präzisen Abbild der dentalen Situation zusammensetzt.
Der Vorteil für den Patienten: die Digitalisierung erfolgt mit enorm hoher Präzision, die dem Patienten so einige Zeit auf dem Behandlungsstuhl erspart. Die Passgenauigkeit der entstehenden Restaurationen ist besser als die bisheriger Lösungen. Damit wird der Aufwand für eventuelle Nachbearbeitungen erheblich reduziert und insgesamt sind dadurch auch weniger Anpassungen notwendig – und damit wird selbst die Abdrucknahme für den Patienten angenehmer.

In der Dentaprime-Zahnklinik werden die technischen Errungenschaften in den medizinischen Alltag eingebaut, um dem Patienten seine Behandlung so angenehm wie möglich zu gestalten, gleichzeitig dabei aber auch effektiv zu bleiben.
In der nächsten Ausgabe unseres Blogs erfahren Sie mehr zum Thema: Digitale Volumentomographie, computergestützte Behandlungs-(Implantat-)planung und CAD/CAM.

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