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Schön oder gruselig – Wie weit darf Ästhetik gehen?

16. Oktober 2015

Wenn es um die “Verschönerung” des eigenen Körpers geht, bietet sich mittlerweile eine Vielfalt an Möglichkeiten. Angefangen bei Schönheitsoperationen über Tätowierungen und Brandings bis hin zu Diätmittelchen, die sofortige Schlankheit versprechen.

Nicht alles, was Erfolg verspricht, ist auch wirklich empfehlenswert. Beispielsweise sollte man sich genau überlegen, ob man sich eines der stärksten natürlichen Gifte spritzen lassen möchte, um lediglich ein paar Falten los zu sein oder das Volumen der Lippen zu steigern. Schwere Nebenwirkungen sind laut Fachkreisen zwar höchst selten, jedoch besteht die Möglichkeit – denn immerhin ist Botox ein Nervengift, dass in hoher Dosierung zum Atemstillstand führen kann.

Auch in der Zahnmedizin bzw. in der Zahntechnik gibt es einen Trend hin zur “Zahnverschönerung”. Was vor ein paar Jahren mit dem Aufsetzen kleiner Steinchen auf den Zahn begonnen hat, geht heute sogar soweit, dass sich manche Menschen die Zähne beschleifen lassen, um einem Vampir, Werwolf oder einem Raubtier zu ähneln.
Und genau hier wird es kritisch: Sind solche Verfahren wirklich empfehlenswert?

Das kommt darauf an. Solange die Zahnsubstanz nicht nachhaltig geschädigt wird, ist generell nichts einzuwenden.
Soll ein Steinchen auf den Zahn aufgebracht werden, ist es beispielweise nur nötig die Oberfläche des Zahnes aufzurauen und den Schmuck anschließend mit Hilfe eines Kunststoffkomposites darauf zu befestigen. Im Nachgang – wenn sich der Träger irgendwann dagegen entscheiden sollte – lässt sich solch ein Schmuck meist problemlos wieder entfernen. Natürlich nur beim Spezialisten mit Erfahrung, Wissen und dem passenden Werkzeug, so dass auch eine Nachversorgung gewährleistet ist.

Veneers – kleine Keramikschalen, die auf die Zähne aufgesetzt werden – benötigen einen minimalen Abtrag der Zahnsubstanz, damit sie befestigt werden können und den Zahn nicht zu dick erscheinen lassen. Sie werden genutzt, um Verfärbungen oder kleinere Zahnfehlstellungen kosmetisch zu korrigieren.

Im Dentallabor wird digitalisiert und manuell gearbeitet, um ein perfektes Ergebnis für den Patienten zu erzielen

Im Dentallabor wird digitalisiert und manuell gearbeitet, um ein perfektes Ergebnis für den Patienten zu erzielen

Wird ein Zahn jedoch so stark angeschliffen, dass er dem Reißzahn eines Wolfes oder eines Vampirs gleicht, dann wird der Zahn nachhaltig geschädigt. Der Substanzverlust des Zahnschmelzes ist dann so groß, dass er seine natürliche Schutzfunktion nicht mehr übernehmen kann.

Wieder anders sieht es aus, wenn es um die Anfertigung von Zahnersatz geht. Beispielsweise gibt es Dentallabore, die kleine Kunstwerke auf Kronen zeichnen – auch bekannt als “Tattooth”. Da ist es eine reine Frage des Gefallens, ob man so etwas anfertigen lässt oder nicht. Denn Schaden entsteht dabei auf keinen Fall.
Der Zahntechniker verwendet dafür spezielle keramische Farben, die auf den angefertigten Zahnersatz aufgetragen werden. Mag der Träger diese Form des Schmucks nicht mehr, muss er sich allerdings eine neue Krone anfertigen lassen.

In der ästhetischen Zahnheilkunde geht es allerdings weniger um die Schmückung der Zähne, sondern vielmehr um eine formschöne Rekonstruktion durch Zahnersatz und darum, dass die Zähne selbst Schmuck genug sind.

Die Zahntechniker der Dentaprime-Zahnklinik arbeiten sowohl digitalisiert als auch in minuziöser Handarbeit daran Zahnersatz so natürlich und gleichzeitig so perfekt wie möglich wirken zu lassen.
Eine besondere Herausforderung dabei ist die manuelle Nachbearbeitung digital angefertigten Ersatzes. Durch die Arbeit mit verschiedenen Lagen keramischer Farbe gelingt einerseits die perfekte Anpassung an eventuell noch vorhandenen natürlichen Zahnbestand, andererseits auch die strukturelle Angleichung. So kann beispielsweise eine eingesetzte Krone kaum von einem danebenstehenden natürlichen Zahn unterschieden werden.

Interessieren auch Sie sich für perfekt angepassten Zahnersatz? Dann melden Sie sich bei uns.

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