Allgemein

Sichere Wurzelkanalbehandlungen

10. August 2011

Behandlung in der Dentaprime-Zahnklinik

Ist der Wurzelkanal entzündet, führt der Zahnarzt eine Wurzelkanalbehandlung durch. Ziel ist es die gesunde Zahnwurzel zu erhalten. Warum aber tut er das? Warum zieht er den Zahn nicht gleich und versorgt ihn mit Implantaten und entsprechendem Zahnersatz? Wäre das nicht einfacher?
Der Erhalt natürlichen Gewebes stellt die optimale Behandlung dar, denn es werden keine körperfremden Materialien eingesetzt. Zudem ist die Zahnwurzel extrem langlebig. Im besten Falle ist sie darauf ausgelegt ein Leben lang zu halten. Auch Implantate haben eine sehr lange Lebensdauer, sind im Gegensatz zum Wurzelerhalt jedoch sehr teuer. Eine normale Wurzelkanalbehandlung wird von der Krankenkasse getragen*, Implantate sind immer Privatleistungen und die Kosten müssen vom Patienten selbst übernommen werden. Somit ist die zahnerhaltende Maßnahme sowohl schonender als auch wirtschaftlicher. Wenn sie richtig ausgeführt wird.“Rund 90 % der Patienten, die zu uns kommen, haben bereits Wurzelkanalfüllungen,” so Dr. Regina Schindjalova, Leiterin der Dentaprime-Zahnklinik. “Unerfreulicherweise sind 80 % davon insuffizient.” D.h. Wurzelkanäle sind nicht bis zur Wurzelspitze gefüllt. Darunter entstehen wieder Entzündungen, die ausstrahlen können. In den meisten Fällen hilft dann nur noch eine Wurzelspitzenresektion. Bei diesem Eingriff wird die Wurzelspitze operativ entnommen, die Entzündung entfernt und für einen vollständigen Verschluss gesorgt, damit nicht neuerlich Krankheitserreger in den Wurzelkanal eindringen können.

“Wenn man mit dem richtigen Equipment arbeitet, kann man dem Patienten viel Ärger ersparen und Risikofaktoren bereits während der Behandlung ausschließen,” weiß Dr. Michael Haralambiev, ebenfalls Spezialist an der Dentaprime-Zahnklinik. “Die Technologie des Apex-Locators beispielsweise erlaubt uns während der Behandlung zu messen, ob wir die komplette Wurzel bis zur Spitze ausgefüllt haben. Erreichen wir die Spitze mit der Füllung, meldet der Locator uns dies über einen Signalton.” Auch das Dental-Mikroskop erleichtert das Vorgehen für Arzt und Patienten. Mit seiner Hilfe kann der behandelnde Zahnarzt kleine Verästelungen genau erkennen, in denen sich ohne Aufbereitung und Füllung Bakterien ansammeln könnten. Hat der Arzt das Problem hingegen erkannt, kann er während der Behandlung darauf eingehen und es beseitigen. Probleme, die sonst unter Umständen zu einer Resektion führen würden, können somit beinahe komplett ausgeschlossen werden. “Viele Praxen haben entsprechende Ausstattungen gar nicht, weil sie teuer in der Anschaffung sind und die Behandlung länger dauert” sagt Dr. Haralambiev. “Außerdem ist die Anwendung für Patienten in Deutschland mit hohen Kosten verbunden, von denen sie bei uns nur einen Bruchteil bezahlen.” Etwa ⅓ der Kosten, die dem Patienten im deutschsprachigen Raum entstehen würden, fallen in der Dentaprime-Zahnklinik an. Trotz hochqualifiziertem, erfahrenem Personal und der neuesten Diagnostik- und Behandlungstechnologie.

*Voraussetzungen für die Übernahme der Krankenkasse sind:

  •  die Wurzelkanäle sind nach der Behandlung bis zur Spitze aufbereitet und aufgefüllt worden,  
  •  der Erhalt einer ununterbrochenen Zahnreihe wird dadurch ermöglicht (bei Molaren)
  •  Vermeidung einer einseitigen Freiendsituation (bei Molaren)
  •  der Erhalt eines bestehenden, funktionstüchtigen Zahnersatzes wird ermöglicht (bei Molaren)
Haben Sie auch Erfahrungen mit Wurzelbehandlungen gemacht? Oder haben Sie Fragen zu dem Thema? Dann hinterlassen Sie uns einen Kommentar im unteren Feld. Wir antworten gerne!
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