Allgemein

Viele Faktoren für ein schönes Lächeln

26. September 2011

Zahntechnikermeister Peter Meier im Gespräch mit einer Patientin

Guter Zahnersatz wird längst nicht mehr nur an seiner Funktion und Passform gemessen, sondern vielmehr auch an seinem Aussehen. Ein wunderbares Lächeln mit Zähnen weiß wie Schnee. Das ist die Vorstellung, die viele Patienten haben, wenn sie sich Zahnersatz anfertigen lassen wollen.

Doch was bei dem Einen gut aussieht, passt nicht automatisch auch zu jedem anderen. Die Vorstellung eines Patienten ist oftmals durch die Darstellung der Reichen und Schönen in den Medien geprägt. Er möchte auch solch makellose Zähne und ein einladendes Lächeln, vergisst dabei aber, dass Natürlichkeit ein entscheidender Faktor für guten und vor allem unauffälligen Zahnersatz ist. Oftmals können die Wünsche des Patienten auch nur bis zu einem bestimmten Punkt berücksichtigt werden, weil sie anders nicht umzusetzen wären.  “Wichtig ist der Abgleich zwischen der Realität – also dem, was umgesetzt werden kann – und der Vorstellung, die der Patient mitbringt”, meint Dr. Regina Schindjalova. Die Fähigkeiten der Zahntechniker und Ärzte begrenzen die Umsetzung nicht. Es sind vielmehr die Gegebenheiten, die ein Patient mitbringt. Strahlend weißer Zahnersatz ist beispielsweise nicht empfehlenswert, wenn noch restliche Zähne vorhanden sind, die nicht diese Farbe aufweisen. “Als Arzt ist man hier ganz besonders gefragt. Man muss als objektiver Beobachter agieren und ehrlich sagen, was zu beachten ist.“ Wichtig ist auch, dass Typ und Persönlichkeit des Patienten mit in die Planung einfließen.

Bevor der Zahnarzt sich allerdings mit dem Patienten über rein schönheitsbedingte Eingriffe verständigt, muss er die Krankengeschichte genauestens kennen, um gesundheitliche Probleme ausschließen zu können.
Allgemeinmedizinische Probleme können sich unter Umständen auch auf die Zahngesundheit auswirken und müssen daher genauso berücksichtigt werden wie direkte Erkrankungen der Zähne und des Zahnfleisches. Bestes Beispiel dafür ist Diabetes. Nicht nur, dass die Krankheit allgemein dafür sorgt, dass bestimmte Eingriffe nur begrenzt durchgeführt werden können. Liegt eine solche Erkrankung vor, erhöht sich auch das Risiko des Patienten an Parodontitis zu erkranken (siehe auch Blog-Eintrag vom 19.08.2011). Eine akute Parodontitis wiederum verhindert eine eventuelle Implantation aufgrund der erhöhten Gefahr eines Implantatverlusts.

„Ein wichtiger Faktor bei der Planung des Zahnersatzes ist auch die Funktionalität“, sagt Dr. Schindjalova. „Schließlich soll sich die Gesamtsituation nicht nur ästhetisch, sondern auch funktional verbessern.“ Das heißt, dass der Zahnersatz perfekt in den Mund des Patienten eingepasst wird, so dass für ihn keine Probleme bei Beißen, Kauen oder Sprechen entstehen. In der Dentaprime-Zahnklinik wird zu diesem Zweck einerseits die herkömmliche Methode der Artikulatoren verwendet. Hierbei handelt es sich um spezielle Vorrichtungen, in die die Modelle des Ober- und Unterkiefers des Patienten eingespannt werden können, um den idealen Sitz des Ersatzes zu prüfen. Andererseits arbeiten die Spezialisten der Dentaprime-Zahnklinik aber auch mit der digitalen Computerplanung. Die beiden Kiefer des Patienten werden eingescannt und über den Computer kann die optimale Platzierung von Zahnersatz simuliert und ermittelt werden.

Im letzten Schritt sollten sich Patient und Behandler über die Ästhetik verständigen. Das ist eine besondere Herausforderung für den behandelnden Arzt, da es nicht nur darum geht ein optimal schönes Ergebnis zu erzielen. Vielmehr muss der Zahnersatz sich auch in das Gesamtbild des Gesichtes einpassen. Dazu müssen verschiedene Faktoren berücksichtigt werden wie das Verhältnis von Gesicht zu Lächeln. Auch die Relationen zwischen Lippen, sichtbaren Teilen der Zähne und des Zahnfleisches müssen an Alter, Geschlecht und Persönlichkeit des Patienten angepasst sein. Zahnersatz kann diese Faktoren maßgeblich verändern, daher ist eine eingehende Beratung und professionelle Umsetzung enorm wichtig. Ansonsten sorgt der Zahnersatz dafür, dass das Lächeln und die Zähne unnatürlich wirken.

Zahntechniker sorgen dafür, dass der Zahnersatz perfekt an Form, Farbe und Struktur natürlicher Zähne angepasst wird. “Damit der Ersatz nicht unnatürlich wirkt, darf er nicht zu perfekt aussehen. Daher arbeiten wir kleine Unebenheiten ein, die charakteristisch für die natürliche Struktur der Zähne sind,” meint Peter Meier, Zahntechnikermeister der Dentaprime-Zahnklinik. “Ein hauseigenes Zahntechniklabor ist dabei von großem Vorteil, so hat auch der Zahntechniker die Möglichkeit den Patienten kennen zu lernen. Er kann den Farbabgleich direkt am Patienten vornehmen und den Zahnersatz perfekt an seine Persönlichkeit anpassen.”

Die Herstellung von Zahnersatz ist somit ein Zusammenspiel von Patient, Zahnarzt und Zahntechniker. Die komplexe Planung erfordert ein erfahrenes Team, das weiß, worauf es ankommt.

Haben Sie Erfahrung mit Zahnersatz gemacht oder haben Sie Fragen zum Thema? Dann hinterlassen Sie uns im Kommentarfeld eine Nachricht, wir antworten gerne.

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