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Wie zwei Herzen sich finden

16. April 2014

In unserem Blog geht es heute ausnahmsweise einmal nicht um Zähne, sondern um ein wahres Herzensthema: die Liebe.

Gabriele V. und Werner F. während ihres Besuchs der Dentaprime-Zahnklinik

Gabriele V.* und Werner F.* während ihres Besuchs der Dentaprime-Zahnklinik

Auf die Frage, wo Sie Ihren Partner kennen gelernt haben, würden Sie da mit ‘Beim Zahnarzt’ antworten können? Nein? Für unsere Patientin Gabriele V.* und unseren Patienten Werner F.* sieht das anders aus. Denn die beiden haben sich tatsächlich bei uns in der Dentaprime-Zahnklinik kennen gelernt. Beide waren zur gleichen Zeit hier zu ihrer jeweiligen Behandlung und da hat es gefunkt.
Natürlich nicht auf dem Behandlungsstuhl, sondern bei einer Veranstaltung, die wir für unsere Patienten gestaltet haben. Im April 2013 begegneten sich die beiden zum ersten Mal. Bei einem Gala-Dinner lernten sie sich kennen und fanden sich auf Anhieb sympathisch.
“Beim Essen selbst saßen ein paar Leute zwischen uns”, berichtet Gabriele V.* “Er hat mich da zwar schon gesehen, aber ein Gespräch kam nicht zustande.”
Später aber, kurz bevor sie wieder abfuhren, begegneten sie sich auf dem Flur. “Er stand so einsam und traurig da, dass ich einfach zu ihm hingegangen bin und gefragt habe, was denn los sei”, erzählt Gabriele V.* weiter und sieht ihren Mann an. “Und er sagte, dass ihm nicht nach Feiern zumute sei.”
“Gabi sah mich nur ganz entgeistert an und fragte: Warum denn nicht? Das Leben ist doch so schön”, erinnert sich auch Werner F.* zurück an diese Zeit. Nur leider war es das für ihn damals nicht. Gerade mal ein halbes Jahr war es her, dass er seine Frau verloren hatte. Nach Feiern war ihm da wirklich nicht zumute. “Aber Gabi hat die Positivität und den Frohsinn wieder in mein Leben gebracht. Manchmal sage ich, dass Gott es gut mit mir meint und mir einen Engel geschickt hat.”
Dabei war zu Anfang gar nicht so klar, ob sich die beiden noch einmal wiedersehen würden. Statt eines langen Gesprächs folgte nämlich nur der Austausch der Kontaktdaten. Werner F. drückte Gabriele V. seine Visitenkarte in die Hand und hoffte, dass sie sich melden würde. Was allerdings ein bisschen dauerte.
“Ich steckte die Karte einfach in die Tasche”, sagt sie. “Wie das bei uns Frauen so ist, geriet sie in Vergessenheit und erst einmal waren andere Dinge wichtiger. Als ich meine Tasche dann irgendwann einmal umgeräumt habe, ist mir die Karte wieder in die Finger gefallen. Und da habe ich direkt eine E-Mail an ihn geschrieben. Ich dachte mir: schiefgehen kann ja nichts.”
Innerhalb kürzester Zeit hatte sie auch schon eine Antwort. Der nette Herr, den sie in Bulgarien kennen gelernt hatte, erinnerte sich sehr gut an sie und schlug auch schon bald vor sich einmal weit ab der Zahnbehandlung zu treffen.
“Und da habe ich das Zugfahren für mich entdeckt”, begeistert sich Gabriele V.* noch heute. “Wir wohnen etwa 700 km auseinander, aber alle drei Wochen bin ich mit dem Zug zu ihm runter nach Süddeutschland gefahren.”
Mittlerweile planen die beiden zusammen zu ziehen. “Ich bin jetzt seit Januar Rentnerin und werde bald zu ihm ziehen. Dann hat das Pendeln ein Ende.”

Für Gabriele V. ist die Begegnung fast schon schicksalshaft. In ihrem Alter einen neuen Partner zu finden sei nämlich gar nicht so einfach.
“Im Internet nach einem Partner zu suchen, das wäre nichts für mich. Ich brauche immer den persönlichen Kontakt, um zu sehen, ob ich mit jemandem auch wirklich kommunizieren kann”, stellt sie fest. “Und ich wäre im Leben nicht noch einmal so weit nach Süddeutschland gefahren, wenn ich ihn nicht in Bulgarien getroffen hätte. Werner und ich wären uns nie begegnet, wenn wir den Schritt zu Dentaprime nicht gemacht hätten.”
Obwohl in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis schon ab und an merkwürdig reagiert wird.
“Wenn jemand fragt, wo wir uns kennen gelernt haben, dann sage ich immer: beim Zahnarzt.” Gabriele V.* lacht. “Da schauen sie komisch und fragen nochmal nach. Aber wenn sie dann auch noch hören, dass dieser Zahnarzt in Bulgarien ist, dann sind sie ganz perplex.”

Vom deutschen Zahntechnikermeister der Zahnklinik Peter Meier haben sie bei ihrem ersten gemeinsamen Aufenthalt zwei Herzchen aus Zirkonoxid bekommen.
“Diese Herzen sind etwas ganz Besonderes”, betont Peter Meier. “Zirkon wurde schon sehr früh als Heil- und Glücksstein eingesetzt. Das handgefertigte Herz soll auch dem Patienten Glück und Gesundheit bringen.” Bei Gabriele V.* und Werner F.* hat das ja schon bestens geklappt.
Die Zirkonherzchen, die sie sich golden haben einfassen lassen, trägt Gabriele jetzt immer gemeinsam an einer Kette um den Hals.
“Für uns ist das ein Zeichen unserer Verbundenheit”, sagt sie.

Ein Happy End der besonderen Art aus der Dentaprime-Zahnklinik! Wir wünschen Gabriele V.* und Werner F.* alles Gute für ihre gemeinsame Zukunft!

 

*Namen von der Redaktion geändert

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