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Zahnersatz im Alter: Herausforderung für die Zahnmedizin

1. Dezember 2011

Behandlung in der Dentaprime-Zahnklinik

Dank der modernen medizinischen Versorgung und dem gestiegenen Bewusstsein für Ernährung und Hygiene werden die Menschen Europas immer älter. In Deutschland waren im Jahr 2009 bereits mehr als 50 Prozent der Bevölkerung über 50 Jahre alt. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei etwa 80 Jahren – mit steigender Tendenz.

Das stetig steigende Alter der Bevölkerung stellt auch die Zahnmedizin vor neue Herausforderungen. Denn: bei der Behandlung von Best Agern und Senioren müssen ihre besonderen Bedürfnisse und Ansprüche berücksichtigt werden. Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung und ein vertrauensvolles Arzt-Patientenverhältnis ist unter anderem das Bewusstsein des behandelnden Zahnarztes für die dem Alter eigenen Problematiken.

Ein Ziel der heutigen Zahnmedizin ist es die Mundgesundheit bis ins hohe Alter auf einem hohen Level zu halten. Jedoch muss der Patient dafür konsequent und kontinuierlich die Kontrolluntersuchungen bei seinem Zahnarzt besuchen. Manchmal aber hilft selbst das nicht gegen hartnäckige Krankheiten – oder die Untersuchung wird nicht wahrgenommen und eine regelmäßige Kontrolle kann nicht stattfinden. Eine Konsequenz kann Zahnverlust sein. Laut der vierten deutschen Mundgesundheitsstudie fehlen Senioren im Schnitt 14,2 Zähne, völlig zahnlos sind 22,6 Prozent.

Zahnersatz muss den Anforderungen des Alters gerecht werden. In erster Linie sollte der Zahnersatz lange halten, optisch ansprechend und pflegeleicht sein. Zahnarzt und Zahntechniker sollten bei der Planung und Herstellung des Zahnersatzes sowohl altersspezifische physiologische als auch psychologische Aspekte berücksichtigen.
Zur Physiologie gehört vor allem der optimale Sitz des neuen Zahnersatzes. Eine exakte Planung mit genauen Abdrücken und digitalen Bildern sowie das Wissen um die Physiologie des Alters ermöglichen die Herstellung eines festsitzenden Zahnersatzes, der dem Patienten wieder beschwerdefreies Sprechen und Kauen ermöglicht. “Viele Patienten können erst mit festsitzendem Zahnersatz wieder richtig sprechen und essen”, sagt Dr. Regina Schindjalova, Leiterin der Dentaprime-Zahnklinik. “Die ideale Basis für festsitzenden Zahnersatz bieten Implantate, weil sie der natürlichen Zahnwurzel nachempfunden sind und somit auch für einen erhöhten Komfort sorgen.”
Dieser neugewonnene Komfort verbessert das Lebensgefühl, steigert das Selbstbewusstsein und unterstützt somit die psychologischen Faktoren des Alters. Denn gerade ältere Menschen brauchen in vielen Fällen eine Verstärkung ihres seelischen Empfindens. Laut einer Studie aus dem Jahr 2010 sinkt das Selbstwertgefühl ab dem 60. Lebensjahr. Unter anderem ist die Veränderung des gesundheitlichen Zustands dafür verantwortlich. Mit dem Einbringen von Implantaten und dem Aufsetzen des Zahnersatzes kann dem zum Teil entgegen gewirkt werden.

Der optische Aspekt ist für das psychologische Wohlbefinden ebenfalls nicht zu unterschätzen. Implantatgetragene Prothetik hat – vor allem, wenn sie aus Keramik hergestellt wird – den Vorteil, dass sie nicht von natürlichen Zähnen zu unterscheiden ist. Natürlich ist hierzu auch das Handwerk und das Geschick eines Zahntechnikers gefragt, der den Zahnersatz optimal an die Gegebenheiten des Patienten anpassen kann.

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