Ein Tag mit...

Ein Tag mit Zahntechnikermeister Peter Meier

8. Juni 2012

Zahntechnikermeister Peter Meier im Gespräch mit einer Patientin

Peter Meier ist der Zahntechnikermeister der Dentaprime-Zahnklinik. Seit 2006 ist er für die Klinik als Referent und Trainer tätig gewesen, 2009 entschied er sich dann die freie Stelle als Laborleiter anzunehmen und mit seiner Familie nach Bulgarien auszuwandern. Bereut hat er diesen Schritt nie. “Mit dem Konzept der Klinik konnte ich mich von Anfang an gut identifizieren”, sagt Peter Meier. “Die präzise Zusammenarbeit, mit der man hier für ein perfektes Ergebnis sorgt und für den Patienten da ist, hat mich überzeugt. Da bringe ich gerne meine Erfahrung und mein handwerkliches Können ein.”
Ein typischer Tag für den Wahl-Bulgaren beginnt um 07:30 Uhr. Sein erster Gang führt ihn in die beiden zahntechnischen Labore. Er verschafft sich einen Überblick darüber, welche prothetischen Versorgungen an diesem Tag angefertigt werden müssen und wie der Stand bei den bereits begonnenen Arbeiten ist. Er schaut seinen Mitarbeitern über die Schulter und korrigiert – wenn nötig – Kleinigkeiten. “Das passiert aber eher selten”, sagt Peter Meier. Denn er wählt nur die qualifiziertesten Bewerber für sein Team aus.
Schließlich ist sein Anspruch hoch: Zahnersatz, den man im Nachhinein nicht als solchen erkennen kann und der sich reibungslos in den Mund des Patienten einfügt.
Dazu gehört einerseits das richtige Material. “Wir arbeiten größtenteils mit der hochwertigen Bio-Keramik Zirkonoxid”, sagt Peter Meier. “Sie kommt der natürlichen Farbe des Zahnes entgegen, weil sie weiß ist und sie ist optimal geeignet für den Einsatz im Körper.”
Zur Verfeinerung und ästhetischen Aufbesserung werden auf das Grundgerüst mehrere hauchdünne Schichten Keramik in verschiedenen Weiß-, Grau- und Beigetönen aufgetragen, um die Struktur und natürliche Farbe eines Zahnes nachzuempfinden.
Neben dem richtigen Material kommt also auch dem handwerklichen Geschick und dem künstlerischen Auge eine große Bedeutung zu.

Zu den Aufgaben von Peter Meier gehört jedoch nicht nur die Leitung, Beaufsichtigung und Kontrolle der Labore. Vielmehr ist er auch zu einem Ansprechpartner der Patienten zum Thema Zahnersatz geworden.
“Anfangs kamen immer nur kurze Anfragen von Patienten, die genau wissen wollten, wie ihr Zahnersatz nachher aussehen oder sich anfühlen wird”, so Peter Meier. “Aber mittlerweile kommen die meisten Patienten schon sehr gut informiert zu uns und wollen dann auch detaillierte Informationen zu den konkreten Lösungen.”
Besonders, wenn neue Patienten ankommen, hat Peter Meier viel zu tun. Hat der Zahnarzt mit dem Patienten über die Behandlung gesprochen, klärt der Laborleiter ab, wie die Lückenversorgung aussehen soll. “Wir wollen nur die beste und haltbarste Versorgung für den Patienten”, sagt er. “Allerdings gehen wir hier auch keinen Schritt ohne den Patienten. Er soll entscheiden, wir können nur als Berater zur Verfügung stehen. Es sei denn, dass aus medizinischen Gründen der vom Patienten gewünschte Zahnersatz nicht erstellt werden kann. Dann finden wir aber immer gemeinsam eine neue Lösung.”

Neben der Abstimmung mit den Patienten liegt ein besonderes Augenmerk auch auf der Kommunikation zwischen behandelndem Arzt und Zahntechniker. Anpassungen und prothetische Lösungen werden stets in Absprache erstellt.
“Die Zusammenarbeit in dieser Art und Weise ist sehr angenehm”, sagt Peter Meier. “Sowohl für die Behandler als auch für den Patienten.”
Der Patient hat so den direkten Vorteil einer schnellen und effektiven Anpassung, wenn etwas nicht beim ersten Mal so sitzt wie es sitzen soll oder sich etwas an seinen dentalen Gegebenheiten ändert.

Zum Abschluss seines arbeitsreichen Tages führt ihn sein Weg noch einmal in die Labore, um den nächsten Tag zu planen, bevor er den Weg nach Hause antritt.
Mit dem Wissen, dass auch der nächste Tag in der Dentaprime-Zahnklinik wieder hohe Konzentration fordert, dafür aber viel Freude mit sich bringt.

Kommentare

  • Jakob
    Posted at 15:46 12. Juni 2012
    Jakob
    Antworten Author

    Hallo Herr Maier,
    ich wuensche Ihnen noch viel Erfolg in Ihrem Job. Bulgarien ist ein schoenes Land, und auch ich bin vor vier Jahren hierher ausgewandert. So wie Sie bin auch ich Zahntechnikermeister und lebe in Silistra.
    Ich wollte hier mal einen Gruss vom Rheinlaender (Koeln) zum Rheinlaender (Duesseldorf???) hinterlassen. Das einizuge was ich vermisse, ist der Karneval.
    Alles Gute fuer Sie und Ihre Familie.
    Jakob

  • Rosi
    Posted at 19:06 1. Juli 2012
    Rosi
    Antworten Author

    Das kann ich nur bestätigen. Mein Langzeitprovisorium halten alle schon für die Endlösung, Kronen und Lücke. Ich hätte die Erneuerung schon machen lassen können, durch Umzug und Wirbelschaden geht es erst wieder im September. Juli+August sind mir zu unruhig. Das Provisorium sitzt wie das endgültige Produkt. Meine Wünsche äußere ich direkt.

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