Erfahrungen

Jünger durch perfekten Zahnersatz

8. April 2016

Jeder altert, nur wenige sprechen gerne darüber. Alles scheint sich zu verändern: die Bedürfnisse des Körpers, die Psyche, das soziale Leben und vor allem die Beschaffenheit des Körpers selbst. Liebevoll “die Zeichen der Zeit” genannt, bilden sich kleine Fältchen, die Haare verfärben sich grau und die allgemeine Physiognomie wandelt sich.

Bildnachweis: fotolia.de #92394203 | Urheber: Kurhan

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Vielleicht auch aufgrund dieser Veränderungen versucht der Mensch schon seit ewigen Zeiten dem Altern Einhalt zu gebieten. Ob mit der Suche nach dem ewigen Jungbrunnen, dessen Wasser zu ewiger Jugend verhelfen soll oder nach dem Stein der Weisen, der nicht nur unedle Metalle in Gold verwandeln könne, sondern seinem Finder auch Unsterblichkeit verleihe. Selbst heute suchen Wissenschaftler noch immer nach dem Geheimnis, dass das Altern umgibt. Sie finden Proteine, die die Blutstammzellen altern lassen und verjüngen sie. Oder sie finden einen Weg veraltete Zellen zu entsorgen und damit das Krebsrisiko gewaltig zu senken.
Bis allerdings die Ergebnisse auch auf den Menschen anwendbar sind, muss er sich mit der Behandlung der Symptome zufrieden geben – dem Auffüllen der Hautfalten mit Hyaluron beispielsweise oder dem Straffen der Haut durch Botox und Lifting.

Neben den sofort erkennbaren Folgen des Alterns gibt es auch die, die sich erst im Laufe der Zeit zeigen. So auch der Knochenschwund des Kiefers, der sich aus nicht behandelter Zahnlosigkeit oder nicht behandeltem Zahnverlust ergibt. Und durchschnittlich fehlen einem deutschen Senioren etwa 14 Zähne, ganze 22 % von ihnen sind komplett zahnlos.
Wird der Kieferknochen nun nicht mehr richtig belastet, reagiert der Körper: er baut das Material ab, was seines Erachtens nach nicht benötigt wird. Die Folge davon: das Gesicht wirkt älter (man spricht auch vom Greisengesicht). Die Wangen werden nicht mehr ausreichend abgestützt und wirken eingefallen, der Unterkiefer wird flacher und lässt das Kinn zurückgehen.
Die einzige Möglichkeit dem entgegenzuwirken ist gut sitzender Zahnersatz – idealerweise auf Implantaten.
“Implantate belasten den Kiefer, wie es ein intakter natürlicher Zahn tun würde,” sagt Dr. Dimo Daskalov, Implantologe und Kieferchirurg der Dentaprime-Zahnklinik. “So fördern sie den Erhalt des Kieferknochens.”
Vor allem bei einem zahnlosen Kiefer ist es daher empfehlenswert Implantate einsetzen zu lassen, da dort keinerlei natürliche Belastung mehr vorhanden ist.
Wird die Zahnlosigkeit lediglich durch eine Vollprothese behoben, ist diese Belastung auf dem Kiefer nicht mehr so gleichmäßig verteilt – vor allem dann nicht, wenn sie nicht richtig nsitzt. Dann beginnt sich der Knochen weiter abzubauen und hinterlässt den Prothesenträger mit einer wackligen Vollprothese, einem schlechten Gefühl und schwindender Gesichsstruktur.
Wer später von der Vollprothese auf den implantatgetragenen Zahnersatz wechselt, bei dem kann schon ein Knochenaufbau notwendig sein.
“Der Körper ist in der Lage den Knochen wieder aufzubauen”, sagt Dr. Daskalov. “Allerdings nur, wenn man ihm eine Basis dafür bietet.”
Knochenersatzmaterialien tun genau dies. Sie liefern eine Matrix, an der sich das körpereigene Knochengewebe anlagern und festwachsen kann.
In das neugebildete Gewebe kann nach einer Einheilphase von 6-9 Monaten dann das Implantat eingesetzt werden, das dann problemlos einwachsen kann.

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