Erfahrungen

Wir begleiten… Frau Schmidt (Tag 2)

18. Juni 2013
Maria Schmidt* wird für die Behandlung vorbereitet

Maria Schmidt* wird für die Behandlung vorbereitet

Für Frau Schmidt* stand heute die Präparation ihres Unterkiefers an, um ihn für den neuen Zahnersatz vorzubereiten.
Zunächst wird auch bei ihr eine Zahnreinigung und Zahnsteinentfernung durchgeführt, damit vor allem die Zähne im Unterkiefer frei von härteren Belegen und Verunreinigungen sind. Das ist einerseits wichtig für die Präparation, die den Zahn soweit vorbereiten soll, dass der Zahnersatz befestigt werden kann, und zweitens für die Genauigkeit des Abdrucks, der am Ende des Eingriffes erstellt wird.

Im nächsten Schritt macht sich Dr. Dobrina Germanova daran das Langzeitprovisorium der Patientin zu lösen, dass durch die endgültige Zirkonoxid-Lösung ersetzt werden soll. Sorgfältig löst sie das Material der brückenähnlichen Konstruktion von den noch verbliebenenen, bereits beschliffenen Zähnen ab, damit kein Rest darauf verbleibt. Anschließend poliert sie die Zähne glatt.
Das Ablösen des Langzeitprovisioriums erfolgt etappenweise, um den Prozess für den Patienten so angenehm wie möglich zu gestalten.

Da das Zahnfleisch von Frau Schmidt äußerst empfindlich ist, muss es besonders präpariert werden. Dazu kommen kleine Fäden zum Einsatz, die das Zahnfleisch etwas zurückschieben und so dem genauen Abdruck der dentalen Situation dienen.
Außerdem befestigt Dr. Germanova in den zwei vorhandenen Implantaten jeweils einen Abdruckpfosten, der den Sitz der Implantate im Abdruck anzeigen wird.

Der so erstellte Abdruck geht nun an das zahntechnische Labor

Der so erstellte Abdruck geht nun an das zahntechnische Labor

Als nächstes erfolgt die Abdruckerstellung. In einen speziellen Abdrucklöffel wird die selbsthärtende Masse gegeben, die es dem zahntechnischen Labor nachher ermöglicht passgenauen Zahnersatz zu erstellen. Eine zweite Paste trägt Dr. Germanova direkt auf die Zähne auf, bevor sie den Abdrucklöffel darüber stülpt und einen Moment wartet.
Der Abdrucklöffel hat an den beiden Stellen, an denen die Implantate sitzen eine Öffnung, über die die Abdruckpfosten erreicht und gelockert werden können. So verbleiben sie im Abdruck und nicht im Mund der Patientin.
Abschließend entnimmt Dr. Germanova den Abdrucklöffel, der nun zur weiteren Bearbeitung ins zahntechnische Labor geht.

* Name von der Redaktion geändert

Kommentare

Es gibt noch keine Kommentare..