Erfahrungsbericht

Catharina – zu jung für eine Vollprothese

4. September 2015

Probleme mit ihren Zähnen hat Catharina W. schon seit sie ein Teenager ist. Im Alter von 18 Jahren bekommt sie die ersten sechs Kronen, Jahr um Jahr verschlechtert sich der Zustand ihres natürlichen Gebisses.
Als sie dann 35 wird, hat ihr Zahnarzt eine schlechte Nachricht für sie: alle bisher verbliebenen Zähne sind nicht mehr erhaltungswürdig und müssen gezogen werden.
“Für mich war das damals eine totale Schreckensnachricht”, sagt die heute 38-Jährige. “Ich war doch noch viel zu jung für eine Vollprothese.”

Schlechte Zähne oder schlecht sitzende Prothesen sind häufig der Grund dafür, dass sich die Betroffenen zurückhalten

Nicht mehr frei heraus lachen oder offen sprechen zu können schränkt viele Betroffene auch in ihrem sozialen Umfeld ein © Scott Griessel – #27532923 – Fotolia

Dass Zahnersatz – auch in Form einer Vollprothese – in jedem Fall erst im hohem Alter zum Einsatz kommt, ist ein Irrglaube, der sich vehement hält. Viele Menschen schämen sich dafür den Ersatz zu benötigen und belasten sich damit selbst psychisch.
Dabei zeigte die Vierte Mundgesundheitsstudie der DGZMK, dass jedem Erwachsenen durchschnittlich bereits 2,7 Zähne fehlen und die Zahl im Alter auf etwa 14,2 ansteigt. Und während einzelne fehlende Zähne durch Kronen oder Brücken ersetzt werden, ist die kostengünstigste Variante für den zahnlosen Kiefer die Vollprothese.

“Damit wollte ich mich nicht abfinden”, berichtet Catharina W. von ihren Erlebnissen. “Ich war am Boden zerstört und wollte auf keinen Fall, dass man mir ansieht, dass ich Zahnersatz trage. Wie würde sich das überhaupt anfühlen mit einem Fremdkörper im Mund? Würde mich die Gaumenplatte nicht enorm stören?”
Über all diese Fragen diskutiert sie mit ihrem Zahnarzt. Er versucht sie damit zu beruhigen, dass sie sich schon bald an ihre Dritten gewöhnen würde. Immer noch skeptisch willigt Catharina ein sich eine Vollprothese anfertigen zu lassen.
Als sie dann aber fertig ist, sträubt sie sich gegen das Tragen: “Mir war sofort klar, dass ich damit nicht vernünftig würde essen und sprechen können – lachen und lächeln schon gar nicht. Wie befürchtet kam ich mit der Gaumenplatte überhaupt nicht zurecht und fing an zu lispeln.”
Zusätzlich sitzt die Prothese nicht zu ihrer vollen Zufriedenheit und ist doch massiger als zunächst angenommen.
“Es fühlte sich nach einem Fremdkörper an”, rekapituliert Catharina. “Ich fühlte mich total unwohl und habe mich teilweise abends in den Schlaf geweint. Mit einem Mal kam ich mir um glatte zwanzig Jahre gealtert vor.”

Also entschließt sie sich nach einer Alternative zu suchen. Sie hatte schon vorher von Implantate gehört und informierte sich im Internet darüber.
“Stunden habe ich vor dem Computer verbracht, um mir Erfahrungsberichte durchzulesen und mir eine Pro- und Contra-Liste für Implantate zu erstellen”, berichtet die 38-Jährige. “Es dauerte nicht lange bis ich dann die Dentaprime-Zahnklinik anschrieb.”
Kurze Zeit später besuchte Catharina die Klinik zum ersten Mal, ließ sich untersuchen und beraten.
“Nach der exzellenten Beratung war für mich klar, dass ich es mit Implantaten versuchen wollte”, sagt sie. “Implantate schienen eine bessere Lösung zu sein und meine einzige Hoffnung auf eine gaumenplattenfreie Versorgung.”

Mittlerweile ist sowohl Catharinas Ober- als auch Unterkiefer mit implantatgetragenem Zahnersatz versorgt.
“Eine bessere Entscheidung hätte es für mich nicht geben können”, sagt sie im Rückblick. “Wenn ich bedenke, wie unglücklich ich mit der Vollprothese war, frage ich mich oft, warum ich nicht sofort Implantate gewählt habe. Ich kann wieder sprechen ohne die Hand vor den Mund zu halten und ohne zu lispeln.”
Auch die Behandlung in der Dentaprime-Zahnklinik gefiel ihr: “Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt. Bei Fragen stand mir immer jemand zur Seite und das Ergebnis spricht für die Kompetenz des gesamten Teams.”

Haben auch Sie Erfahrungen mit einer Vollprothese oder mit implantatgetragenem Zahnersatz? Lassen Sie uns teilhaben!

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