Gesundheit

Das Konzept der „Hyperhygiene“

18. Februar 2020

Eine exzellente Hygiene ist eine Basisanforderung in jeder Zahnarztpraxis. Keine Patientin und kein Patient möchte heutzutage eine medizinische Einrichtung mit einem mulmigen Gefühl betreten, sei es nun eine (Zahn)-Arztpraxis oder ein Krankenhaus, weil sie oder er befürchten muss, bei der Behandlung nicht ausreichend vor Infektionen und Keimen geschützt zu sein.

Dentaprime jedoch überschreitet in der Klinikhygiene die gängigen Standards bei weitem. Mit dem Konzept der „Hyperhygiene“ sollen die Behandlungsqualität und Sicherheit  im gesamten Behandlungszyklus verbessert werden.

Im April 2020 eröffnet Dentaprime in Varna an der Schwarzmeerküste ein weiteres Behandlungszentrum  zur schon bestehenden Zahnklinik, in dem dieser perfekt abgestimmte Hygiene-Workflow zum Einsatz kommt.

Alle behandelnden Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie das gesamte Klinikpersonal bei Dentaprime arbeiten mit dem klinikinternen Standard der „Hyperhygiene“. Mit diesem Konzept hat sich Dentaprime zum Ziel gesetzt, ein maximal mögliches Level an Hygiene im gesamten Behandlungsprozess aller Patientinnen und Patienten zu erreichen.

Patientinnen und Patienten, die sich in der hochmodernen Umgebung bei Dentaprime behandeln lassen, profitieren ab dem Zeitpunkt des Betretens der Klinik, über den Gang zur Toilette, bis zum Abschluss der Behandlung, von einem bis ins letzte Detail ausgeklügelten Hygiene-System.

 

Wie funktioniert das Konzept der „Hyperhygiene“ bei Dentaprime?

Anders als bei den allermeisten Zahnarztpraxen beginnt der Hygieneprozess bei Dentaprime schon beim Betreten der Klinik.

  • Sobald sich die Kliniktüren mithilfe eines Augenscanners öffnen beginnt der Patient mit der Handdesinfektion.
  • Im Verlauf des Klinikaufenthalts muss der Patient keine Tür per Hand öffnen. Alle Türen in der Dentaprime-Zahnklinik öffnen sich automatisch, auch die der Behandlungsräume.
  • Im nächsten Schritt betreten die Patientinnen und Patienten eine Reinigungsplattform für die Schuhe. Die Schuhsohlen werden gereinigt und mit ultraviolettem Licht desinfiziert. Patientinnen und Patienten mit Schuhsohlen, die ein grobes Profil haben, erhalten zusätzlich Überziehschuhe – so kann verhindert werden, dass Schmutzpartikel oder Bakterien, die sich eventuell noch in den Zwischenräumen des Profils befinden, in der Klinik verteilt werden.
  • Nach Verlassen des Warteraumes und vor Betreten des Lifts zu den Behandlungsräumen werden die Schuhe erneut einer Desinfektion mit ultraviolettem Licht unterzogen und die Patientinnen und Patienten desinfizieren ihre Hände. Vor dem Betreten des Behandlungsraumes erhalten Patientinnen und Patienten einen Einmal-OP-Mantel, eine OP-Haube, Einweg-Handschuhe, sowie falls notwendig ein neues Paar Überziehschuhe. Oberbekleidung, Handys, Taschen oder andere Accessoires werden in abschließbaren Kleiderschränken im Eingangsbereich untergebracht.
  • Selbst der Gang zur Toilette birgt kein Hygiene-Risiko mehr. Mithilfe von (sprechenden) SMART-Toilets müssen Patienten (sowie das Klinikpersonal) ihre Hände zu Reinigungszwecken nicht mehr benutzen. Falls der Hygienevorgang auf der Toilette nicht wünschenswert funktioniert hat, geben spezielle Sensoren einen Alarm an den zuständigen Hygienebeauftragten und der Vorgang wird wiederholt. Mithilfe dieses elektronischen Hygiene-Kontrollsystems ist das Klinikpersonal also stets über jeden Schritt im Hygieneprozess der Patienten informiert und kann bei Problemen unterstützend behilflich sein.
  • Die Dentaprime-Zahnklinik arbeitet mit einem integrierten Sterilisationsraum, in dem unmittelbar nach jedem Eingriff alle Behandlungsinstrumente mit Thermodesinfektoren sowie Autoclaven gereinigt und sterilisiert werden. Jeder einzelne Vorgang wird in einem internen Hygiene-Protokoll erfasst.
  • Die Klinik arbeitet mit einem aufwändigen Prozess zur Reinigung des Wassers, das während der Behandlung sowie zur Reinigung der Behandlungsinstrumente verwendet wird. Bei allen Behandlungsinstrumenten sowie beim Spülwasser für die Patienten in den Behandlungsräumen, wird Osmose-Wasser mit einem antibakteriellen Zusatz verwendet. Für das Trinkwasser der Patienten kommt die Umkehr-Wasserosmose zum Einsatz. Dabei werden mithilfe einer halbdurchlässigen Membran alle ungewollten Stoffe aus dem Wasser gefiltert und diesem in einem letzten Schritt Sauerstoff sowie Vitamine hinzugefügt. Die hochwertige Wasserqualität lässt sich sehr gut am Wert Microsiemens (MS) erkennen. Dieser Wert beschreibt, wie viele Teilchen im Wasser sind. Ein optimaler Widerstandswert liegt dabei unter 130 MS. Dentaprime arbeitet mit einem MS-Wert von 5 bis 8 in der gesamten Klinik.
  • Ein Vorgang, der für eine Zahnklinik ebenfalls nicht zum Standardrepertoire der Hygiene-Maßnahmen gehört, ist die Reinigung der Luft. Alle Behandlungsräume in der Dentaprime-Zahnklinik sind neben desinfizierendem UV-Licht mit Klimaanlagen ausgestattet, die mit Feinstaub-Luftfiltern mit einem MERV-Rating zwischen 9 und 12 arbeiten. Filter dieser Klasse erfassen Partikel bis zu einer Größe zwischen 1.0 und 3.0 Mikron (1 Mikron entspricht dabei 1/1000stel eines Millimeters).Darunter fallen zum Beispiel:
    • Legionellen (Bakterien)
    • Aerosol (wie z.B. Mineralstaub, Pollen, Sporen, Viren)
    • Rauch, Staub, Ruß

In allen Behandlungsetagen besteht also ein geschlossener Luftkreislauf. Nach der Reinigung wird die Luft chemiefrei desinfiziert, damit sich in der Atemluft befindliche Keime nicht im Gebäude verteilen. Mit diesem Verfahren erreicht die Dentaprime-Zahnklinik eine Luftumgebung, die Reinraum-Bedingungen ähneln.

Abgerundet wird die Hygiene in den Behandlungsräumen durch die Reinigung aller vorhandenen Oberflächen, inklusive aller elektrischen Geräte, vor und nach jeder Behandlung mit UV-Licht sowie flüssigen Reinigungsmitteln. Die Räumlichkeiten sind damit zu jedem Zeitpunkt steril.

Dentaprime geht im Bereich der Hygiene zahlreiche neue Wege, um jedes Risiko auszuschließen, dass Besucherinnen und Besucher der Zahnklinik mit potenziellen Krankheitserregern in Berührung kommen. So verbessert sich die Behandlungsqualität bei Dentaprime um ein Vielfaches im Vergleich zu einer normalen Zahnarztpraxis. Allen Patientinnen und Patienten, sowie dem gesamten Klinikpersonal ist somit ein sicheres Gefühl -während ihres gesamten Aufenthalts und der Behandlung in der Dentaprime-Zahnklinik – garantiert.

 

Checkliste: 8 Merkmale, an denen Sie erkennen, dass Ihre Zahnarztpraxis einen hohen Hygienestandard besitzt:

1. HanddesinfektionBeim Betreten der Praxis und vor Betreten des Behandlungsraumes erfolgt eine Handdesinfektion auch beim Patienten und nicht nur beim Zahnarzt bzw. der Zahnärztin.
2. SchuhreinigungReinigung der Schuhe sowie Verwendung von Überziehschuhen zur Minimierung der Verbreitung von Keimen im Praxisbereich.
3. Auch Patienten tragen SchutzkleidungNeben dem Klinikpersonal und den behandelnden Ärztinnen und Ärzten tragen auch die Patientinnen und Patienten Schutzkleidung in Form von Einmalhandschuhen, OP-Mantel und einer OP-Haube
4. Aufwändige WasseraufbereitungDas während der Behandlung und zum Spülen verwendete Wasser, wird mit einem aufwändigen (Osmose-)Verfahren aufbereitet und gereinigt. Damit enthält damit es möglichst wenig Fremdkörper, die sonst in die Mundhöhle, oder in die verwendeten Behandlungsinstrumente gelangen können.
5. Desinfektion mit Ultraviolettem LichtZusätzlicher Einsatz von UV-Licht im Desinfektionszyklus in den Behandlungsräumen. So werden Mikroorganismen zerstört und Bakterien um 99,99% reduziert.
6. Aufwändige Desinfektion der BehandlungsräumeAlle Behandlungsräume (Arbeitsoberflächen, elektrische Geräte, sonstige Einrichtungsgegenstände) werden vor UND nach jeder einzelnen Zahnbehandlung desinfiziert.
7. Interner SterilisationsraumEs gibt einen Sterilisationsraum, wo alle Behandlungsinstrumente nach jeder Behandlung von spezialisiertem Personal gereinigt werden.
8. Reinigung der LuftDie Luft in den Behandlungsräumen wird mithilfe von speziellen Filtersystemen zusätzlich gereinigt, damit kleinste Schwebstoffe aus der Luft entfernt werden und keine Gefahr besteht, dass diese in die Behandlungsumgebung gelangen.

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