Patienten

Karies stoppen ohne Bohrer

21. Dezember 2015

Studien belegen, dass ein Großteil der Zahnarztangst schon durch die Geräusche in der Zahnarztpraxis entsteht. Das Bohren empfinden viele schon im Wartezimmer als sehr unangenehm – geschweige denn während der Behandlung an den eigenen Zähnen.

Kann aber auf das Bohren verzichtet werden, wenn Karies auf dem Vormarsch ist? Ja.
Zumindest, wenn sie sich noch im Anfangsstadium befindet. Das Verfahren der Kariesinfiltration setzt nämlich genau dort an.
Kleine Stellen, die vielleicht zunächst schmerzempfindlicher werden, sich dann leicht verfärben und die auf dem Röntgenbild dann sehr eindeutig als Karies zu identifizieren sind – das kennt jeder von uns.

Sind diese Stellen noch nicht allzu groß und ist die Karies noch nicht sehr fortgeschritten, kann mithilfe der Infiltration dem Prozess entgegengewirkt werden.
Zunächst wird eine Art Ätzgel aufgetragen, um die oberste Schicht zu lösen (sehr viel präziser und weniger Oberfläche abtragend als der Bohrer). Anschließend wird die Stelle mit Ethanol getrocknet und zum Schluss mit einem hochflüssigen Kunststoff aufgefüllt, der in die Poren sickert und mit Licht ausgehärtet wird.
So ist der Zahn wieder vollständig und geschützt.

In der Dentaprime-Zahnklinik arbeiten wir für die Kariesinfiltration mit dem ICON-System der DMG. Die Methode ist in Zusammenarbeit mit der Berliner Charité und der Universität Kiel entstanden und bewährt sich bereits seit 2009.

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