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Was ist vor einer Implantation zu beachten?

17. Februar 2015
Zahntechnikerin der Dentaprime-Zahnklinik bei der Anpassung des Zahnersatzes auf einem Modell

Zahntechnikerin der Dentaprime-Zahnklinik bei der Anpassung des Zahnersatzes auf einem Modell

Eine erfolgreiche Implantation setzt eine präzise Diagnostik und eine eingehende, ausführliche Beratung voraus. Denn jeder Patient bringt seine individuelle gesundheitliche Situation mit, an die die Behandlung angepasst werden muss.
Im Alter müssen Faktoren im besonderen Maße beachtet werden, um eine funktionelle Lösung zu finden, die ästhetisch hochwertig ist. Beispielsweise muss für ein ausgeglichenes Verhältnis der Rot-Weiß-Ästhetik gesorgt werden, die dem Alter entsprechend noch natürlich wirkt.

Bevor mit der zahnmedizinischen Diagnostik begonnen wird, sollten die allgemeinmedizinischen Faktoren abgeklärt werden. Beispielsweise können einige Stoffwechselerkrankungen ein Risiko darstellen, das eingegrenzt oder ausgeschlossen werden muss.

In der zahnmedizinischen Diagnostik erfolgt zunächst eine Funktionsanalyse der bisherigen dentalen Situation, um festzustellen, wo die bisherigen Probleme liegen und wie sich der Biss im Laufe der Zeit verändert hat. Besonders wichtig ist das, wenn vorher Prothesen getragen wurden, die die Gegebenheiten bereits stark verändert haben.
Beispielsweise kann ein ungenügender Prothesenhalt dazu führen, dass der Biss (medizinisch: Okklusion) nicht mehr optimal aufeinanderliegt. Was wiederum bedeuten kann, dass das Kauen und Essen erschwert wird. Liegt diese Fehlstellung länger vor, kann sie sogar dazu führen, dass sich die Kaumuskulatur verändert oder die Gelenke in Mitleidenschaft gezogen werden.
Das muss natürlich vor einer Implantation und der Anpassung einer neuen prothetischen Lösung überprüft und gegebenenfalls therapiert werden.

ZTM Peter Meier im Dentallabor

ZTM Peter Meier im Dentallabor

Neben den bekannten diagnostischen Verfahren wie der digitalen Volumentomographie muss der Behandler nun auch auf Faktoren wie die sogenannte ‘rote Ästhetik’ achten. Dabei wird geschaut, wie das Zahnfleisch aussieht, ob es sich zurückgebildet hat oder wie es auf dem Kieferknochen liegt.
Im Laufe des Lebens verändert sich die Lachlinie. Zeigen die Lippen in jungen Jahren mehr vom Zahnfleisch oberhalb der oberen Zähne, rutscht das Lächeln in den folgenden Jahren ein wenig nach unten. Damit der einzusetzende Zahnersatz möglichst natürlich und optimal an die individuelle Situation des Patienten angepasst ist, muss dieser Faktor berücksichtigt und mit in die Planung einbezogen werden.

Aber auch die weiße Ästhetik spielt eine große Rolle – vor allem bei der Erstellung des Zahnersatzes. Wie lang dürfen die Zähne sein, damit sie noch natürlich wirken? Wie breit? Welche Form scheint am natürlichsten?
Natürlich bleibt hier auch die Frage nach einer ansprechenden und trotzdem natürlich wirkenden Farbgebung nicht aus (Fachartikel von ZTM Peter Meier). Diese Faktoren wollen geklärt sein, bevor der Patient ein neues, strahlendes Lächeln bekommt.
Die rote und die weiße Ästhetik müssen sich außerdem optimal ergänzen und im perfekten Verhältnis zueinander stehen – und dieses unterscheidet sich signifikant in den unterschiedlichen Altersklassen.

Generell gilt es viele Faktoren zu beachten, damit das Ergebnis sowohl altersentsprechend als auch ästhetisch ansprechend und funktionell ist. Dazu gehört der optimale Sitz der Implantate, die richtige Abstimmung der Rot-Weiß-Ästhetik und die perfekte Anpassung des Zahnersatzes.
In der Dentaprime-Zahnklinik wird jeder Schritt mit äußerster Sorgfalt von Spezialisten durchgeführt und der Patient wird in jeden Entscheidungsprozess mit einbezogen. Ein besonderer Vorteil ist, dass Experten aus Zahnmedizin, Implantologie und Zahntechnik gemeinsam unter einem Dach eine perfekte Lösung suchen und gestalten.

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