Zahnästhetik

Fortschritt durch 3D-Druck

12. März 2015
Der 3D-Drucker "druckt" Zahnersatz

Der 3D-Drucker „druckt“ Zahnersatz

Seit der Amerikaner Chuck Hull den 3D-Druck im Jahre 1983 erfand, hat sich die Technologie stetig weiterentwickelt und letzten Endes dafür gesorgt, dass sie im medizinischen Alltag Einsatz finden kann. Das liegt einerseits daran, dass die Qualität der erzeugten Ergebnisse mittlerweile extrem hochwertig ist, andererseits daran, dass die Ergebnisse eine solche Präzision aufweisen, dass sie als optimaler und passgenauer Ersatz dienen können.
Die Erfolgsgeschichten aus dem medizinischen Umfeld waren besonders im letzten Jahr sehr beeindruckend. Beispielsweise konnte ein Teil des Oberkiefers rekonstruiert werden, der einem 41-jährigen Inder aufgrund eines Mundhöhlenkarzinoms entfernt werden musste. Die Zeit der psychischen Belastung seines Aussehens wegen und der funktionellen Einschränkungen wie Sprechen, Kauen oder sogar Schlucken konnte Dank des 3D-Druckers beendet werden.
In anderen Fällen sind ganze Teile des menschlichen Skeletts rekonstruiert worden wie einzelne Abschnitte der Wirbelsäule, Hüftknochen oder gar komplette Schenkel.

Warum hat sich der 3D-Druck in der Medizin bewährt? Vor allen Dingen aus einem Grund: seiner extremen Präzision. Die Daten zur Erstellung des Drucks stammen aus digitalen Aufnahmen, die direkt am Patienten erhoben werden. Diese Daten werden an einen Computer gesendet und können dort von einem spezialisierten Experten bearbeitet werden. In der Zahnmedizin beispielsweise so, dass der zu erstellende Zahnersatz sich optimal in den Kiefer des Patienten einpasst. Zunächst formt der Experte die Vorlage am Bildschirm. Wenn alles passt, sendet er die Daten an den Drucker, der daraufhin seine Arbeit beginnt. Viel präziser und exakter als es bisher möglich war. Die Kombination aus perfekter digitaler Anpassung und optimaler Genauigkeit des Druckers bringt ein erstklassiges Ergebnis, das dem herkömmlichen Herstellungsverfahren weit überlegen ist.

Warum wurde der 3D-Druck nicht schon früher eingesetzt? Einerseits, weil die Technologie in den frühen Jahren des 3D-Drucks noch nicht ausgereift genug war, um funktionellen und wirklich hochwertigen Ersatz erstellen zu können. Doch dank des Fortschritts ist der Drucker nun so präzise, dass er die herkömmlichen Verfahren in den Schatten stellt.
Andererseits war die Anschaffung eines 3D-Druckers noch vor einigen Jahren unerschwinglich. Dadurch, dass aber nun die Nachfrage gestiegen ist, die Technologie ausgereift und das Verfahren sicher ist, entsteht gleichzeitig auch ein Preisvorteil für Abnehmer.

Für den Patienten entstehen durch die Verwendung des 3D-Drucks vor allem 3 Vorteile:

    – optimal sitzender Zahnersatz, der präzise an den Kiefer angepasst ist
    – Zeitvorteil (der 3D-Druck ist weniger zeitintensiv als das herkömmliche Herstellungsverfahren)
    – Effizienz

In der Dentaprime-Zahnklinik geben wir die Vorteile des 3D-Druckers direkt an unsere Patienten weiter: Keine höheren Kosten durch den Einsatz, kürzere Zeiten in der Herstellung des Zahnersatzes ohne aber auf Qualität verzichten zu müssen und eine Präzision, die den optimalen Sitz des Ersatzes garantiert.
Unsere Spezialisten bleiben immer auf dem neuesten Stand und teilen diesen mit Ihnen. Denn nur gelebter Fortschritt ist auch sinnvoller Fortschritt!

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