Gesundheit

Pflege ist das A und O

25. April 2016

Gesunde Zähne brauchen Pflege. Mindestens zwei Mal am Tag soll geputzt, geflosst und nach Möglichkeit auch gespült werden. Aber auch Zahnersatz muss gepflegt werden, damit er lange hält und die Mundflora gesund bleibt.
Aber wie pflegt man richtig? Wogegen hilft die richtige Pflege noch?

Gesund bleibt gesund

Gesunde Zähne brauchen Pflege, um gesund zu bleiben. Daher gibt es Empfehlungen, wie sie zu putzen sind, um den Zahnschmelz nicht zu schädigen und trotzdem zu säubern.

  • Sanft ist Trumpf! Weder zu feste bürsten noch harte Zahnbürsten benutzen. Beides schadet sowohl dem Zahn als auch dem Zahnfleisch.
  • Alles neu macht der Mai… Nein, nicht nur. Zahnbürsten sollten spätestens alle 3 Monate gewechselt werden.
  • KAI als Zauberwort: die drei Buchstaben stehen für Reihenfolge der Bereiche, die geputzt werden sollen. K – Kauflächen, A-Außenflächen, I – Innenflächen.
  • Auf die richtige Technik kommt es an! Die Zähne immer vom Zahnfleisch weg zu den Zähnen hin bürsten, da es sonst passieren kann, dass Beläge unter den Zahnfleischrand geputzt werden, die dort für Entzündungen sorgen können. Ob die Fege- oder die Kreiselmethode jedoch die richtige ist, darüber streiten sich Experten.
  • Spülung: ja! Aber bitte nicht zu aggressiv.
  • Zeit zum Putzen. Die optimale Dauer des Zähneputzens liegt bei 3 bis 5 Minuten. Wer seine individuelle, optimale Putzdauer herausfinden will, kann prüfen, wie viel Belag nach einer bestimmten Zeit noch auf den Zähnen ist. Dazu können Tabletten zur Plaquekontrolle in der Apotheke gekauft werden. Sind noch Beläge vorhanden, färben sie die Zähne blau (je nach Produkt).
  • Nach dem Verzehr säurehaltiger Lebensmittel oder Getränke wird empfohlen, dass mindestens eine Stunde zwischen Verzehr und Putzen liegt, da sonst die aggressiven Partikel darin den Zahnschmelz abreiben können.
Neben dem Zähneputzen ist das Flossen sehr wichtig, um auch in den Zahnzwischenräumen für Sauberkeit zu sorgen. (Bildquelle: ©blackday, fotolia.com)

Neben dem Zähneputzen ist das Flossen sehr wichtig, um auch in den Zahnzwischenräumen für Sauberkeit zu sorgen. (Bildquelle: ©blackday, fotolia.com)

Besondere Beachtung findet in jedem Fall der Zahnschmelz. Warum? Weil er zu den Materialien gehört, die der Körper selbst nicht wieder aufbauen kann. Ist er daher angegriffen oder beschädigt, kann er nicht repariert werden.
Die Folge davon: Karies.

Bei der Kariesvorsorge wichtig:
Zahnpasten mit Fluoridzusatz nutzen, da sie das Hydroxylapatit des natürlichen Zahnschmelzes unterstützen und dem Zahnzerstörungsprozesses entgegen wirken.

Professionelle Zahnreinigungen – in regelmäßigen Abständen sind sie empfehlenswert, da Beläge entfernt werden können, die man selbst nicht entfernt bekommt. Das wiederum führt auch zu einer Aufhellung der Zähne, die durch Tee-, Wein- oder Kaffeekonsum verfärbt sein können.

Zahnersatz “blitzblank”

Generell gilt: Zahnpflege ist mit den “Dritten” genauso wichtig wie bei natürlichen Zähnen. Speisereste wie bakterielle Zersetzungsprodukte können weiterhin die Mundflora stören und für unangenehme Nebenwirkungen sorgen.

Herausnehmbarer Zahnersatz ist relativ leicht zu reinigen: herausnehmen, mit der Zahnbürste säubern, abspülen und wieder einsetzen. Von Reinigungstabletten raten wir in erster Linie ab.

Festsitzender Zahnersatz hingegen sollte gepflegt werden wie natürliche Zähne – Zähne gründlich putzen, Zahnseide oder Floss benutzen, Interdentalbürstchen nach Bedarf. Eine individuelle Einweisung in die Pflege Ihres Zahnersatzes sollte immer durch Ihren behandelnden Zahnarzt oder Implantologen erfolgen, so dass Sie sicher sein können sich optimal um Ihre Mundhygiene zu kümmern.
Empfehlenswert ist unter Umständen auch der Einsatz einer Munddusche.

Der regelmäßige Gang zum Zahnarzt sollte auch mit Zahnersatz eine Selbstverständlichkeit sein. Dabei ist es dann ebenso ratsam in halbjährlichen Abständen eine professionelle Zahnreinigung durchführen zu lassen.

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