Zahnimplantate

Warum Sie sich für Implantate entscheiden sollten

24. Oktober 2014
Einzelnes Zahnimplantat mit Krone

Einzelnes Zahnimplantat mit Krone

5 Gründe für Zahnimplantate

Die Frage nach dem richtigen Zahnersatz stellt sich schnell, wenn Zähne so angegriffen sind, dass sie nicht mehr erhalten werden können oder sie bereits ausfallen. Welche Versorgung sollte gewählt werden? Eine Brücke, eine Teilprothese oder doch implantatgetragener Zahnersatz?

Wir haben für Sie 5 Gründe zusammengefasst, aus denen Sie sich – sowohl bei einzelnen als auch bei mehreren fehlenden Zähnen – für eine Behandlung mit Implantaten entscheiden sollten:

    1. Gesundheit

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln. Sie dienen nicht nur als Halterung für Zahnersatz, sondern bieten noch viel mehr. Sie ersetzen die Zahnwurzel buchstäblich, indem sie ihre Funktionen übernehmen, in den Kiefer einwachsen und den Kauapparat unterstützen.

Durch ihre feste Verankerung im Kiefer bringen sie einen entscheidenden Vorteil mit sich: Knochenabbau, der normalerweise nach dem Verlust eines Zahnes auftritt, wird eingedämmt bzw. aufgehalten. Das liegt daran, dass die künstliche Zahnwurzel den Kiefer weiter belastet und somit auch den natürlichen Kaudruck weiter ausübt. Der Kiefer ‘versteht’, dass an dieser Stelle wie bisher Knochen benötigt wird, um das Kauen, Essen und Sprechen optimal zu ermöglichen.

Sind nur einzelne Zähne betroffen, ist eine Behandlung mit Implantaten zudem schonender, weil die benachbarten Zähne nicht beschliffen werden müssen. Ohne Implantate müsste der Zahnarzt in diesem Fall auf eine herkömmliche Brücke zurückgreifen, für die er die Substanz der Nachbarn erheblich reduzieren müsste. Mit Implantaten jedoch ist lediglich eine Krone notwendig, die als Ersatz auf die künstliche Zahnwurzel aufgebracht wird.

    1. Ästhetik

Schöner Zahnersatz sollte sich so perfekt in den restlichen Zahnbestand einfügen, dass er nicht als solcher auffällt. Implantate bieten eine sehr gute Basis dafür. Den Implantathals, auf den der Zahnersatz aufgesetzt wird, sieht man kaum. Im Frontzahnbereich kann der Implantologe mittlerweile sogar weiße Implantate aus Vollkeramik einsetzen, so dass auch hier kein noch so dünner grauer Schleier zwischen Zahnersatz und Zahnfleich durchblitzt.

Dass Knochenabbau mit Implantaten kein großes Thema ist, ist ein weiterer Vorteil. Beim Einsatz von Brücken beispielsweise kann es dazu kommen, dass sich zwischen dem Zahnersatz und dem Zahnfleisch eine unschöne Lücke bildet, da sich der Knochen zurückbildet und so vom vorher gut sitzenden Zahnersatz abrückt. Mit Implantaten ist das nicht der Fall, der Zahnersatz ist direkt auf den künstlichen Zahnwurzeln fixiert und wird optimal angepasst.

    1. Funktionalität

Beißen, Kauen, Sprechen – nicht nur die Zähne, sondern auch der Kiefer spielt eine große Rolle für die Funktionalität des kompletten Kauapparates.
Sowohl das Beißen als auch das Kauen und Sprechen sind bei der Verwendung einer Vollprothese teilweise mit Schwierigkeiten verbunden. Vor allem, wenn bereits Knochenabbau stattgefunden hat und die Prothese, die allein über den Saugeffekt gehalten wird, nicht mehr so gut hält wie noch am Anfang. Es kann vorkommen, dass die Prothese dann ein wenig ruckelt und ein festes Zubeißen nicht mehr möglich ist.
Anders mit Implantaten. Der Zahnersatz sitzt fest, so dass auch Äpfel oder Steaks kein Problem mehr sind.
Das gleiche gilt fürs Sprechen. Das Artikulieren fällt schwer, wenn sich der prothetische Zahnersatz vom Gaumen löst. Mit Implantaten besteht diese Gefahr nicht und Sie können weiterhin klar und deutlich sprechen.

    1. Haltbarkeit

Generell ist die Lebensdauer eines Implantates nicht beschränkt, hängt aber von vielen unterschiedlichen Faktoren ab wie Anzahl, Belastungsverteilung und Mundhygiene. Langzeituntersuchungen zeigen, dass Implantate eine hohe Erfolgsrate aufzuweisen haben. Nach 10 Jahren sind immer noch etwa 90 bis 95 Prozent der Implantate intakt. In der Dentaprime-Zahnklinik haben wir seit Eröffnung sogar eine Erfolgsrate von 98 Prozent aufzuweisen.
Im Vergleich dazu: eine herkömmliche Brücke hat nach 10 Jahren eine Erfolgsrate von knapp 80 Prozent, eine Einzelkrone sogar nur 70 bis 75 Prozent.

Dadurch, dass bei der Versorgung einer Einzelzahnlücke die benachbarten Zähne nicht beschädigt werden müssen, sorgt eine Implantatversorgung außerdem dafür, dass der natürliche Zahnbestand nicht zusätzlich minimiert wird. Einmal beschliffene Zähne tendieren nämlich dazu eher anfällig für Karies zu sein.

    1. psychische Aspekte / Lebensgefühl

Vor allem von Trägern von Vollprothesen hören wir immer wieder, dass sie sich nicht wohl fühlen mit ihrer Versorgung. Sie haben das Gefühl nicht richtig beißen und kauen zu können. Sie haben Angst die Prothese beim Sprechen oder Lachen zu verlieren. Für manche geht es sogar soweit, dass sie sozialen Kontakt vermeiden, um nicht unangenehm aufzufallen.
Implantat-getragener Zahnersatz lässt diese Gefühle und Probleme erst gar nicht entstehen. Der Zahnersatz sitzt fest im Kiefer und verrutscht nicht. Er passt sich optimal an die individuellen Gegebenheiten an und bei perfekter Verarbeitung passt er sich ebenso perfekt in die Gesichtsstruktur ein. Somit ergibt sich ein ganz neues Lebensgefühl ohne Angst zu lachen!

In der Dentaprime-Zahnklinik arbeiten Implantologen, Zahntechniker und Zahnärzte zusammen unter einem Dach, um Ihre Zahnbehandlung optimal zu gestalten und Ihnen ein strahlendes Lächeln zu schenken.
Haben Sie Fragen? Möchten Sie mehr wissen über Implantate oder eine bei Ihnen anstehende Zahnbehandlung? Dann kontaktieren Sie uns, wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

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