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Knochenaufbau

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Mit zunehmendem Alter, bei chronischer Parodontitis (Zahnfleischentzündung) und weiteren Risikofaktoren nimmt die Knochensubstanz des Kieferknochens ab. Die Folge: Die Zahnwurzel findet im zurückweichenden Knochen immer weniger Halt – solange bis sie ausfällt. So verlieren in Deutschland mehr Menschen ihre Zähne durch Parodontitis als aufgrund von Karies.

Ihr Kieferknochen bleibt stark und fest, sofern er belastet wird. Also die Zähne über die Zahnwurzeln beim Kauen Druck auf die Knochen ausüben. Bei Zahnlosigkeit bleibt dieser Druck aus. Der Knochen weicht immer weiter zurück.

Der Kieferknochen kann so dünn sein, dass Zahnimplantate keinen Halt in ihm finden würden. Sie würden zu weit aus dem Knochen herausragen, selbst bei kleinstmöglicher Implantatgröße.

Knochenersatz dank Hightech-Material

In einem solchen Fall kann Ihr Dentaprime-Kieferchirurg einen sogenannten Knochenaufbau durchführen. Bei kleinen Flächen, z.B. im Bereich von nur einem oder zwei Zähnen, kann er oftmals gleichzeitig aufbauen und das Implantat setzen. Bei großen Flächen wird zunächst der Knochen aufgebaut und nach einer Einheilzeit von bis zu 6 Monaten wird implantiert. Die Methode zum vertikalen Aufbau des Seitenzahnbereichs des Oberkiefers ist der Sinuslift.


Für den Knochenaufbau arbeitet man in Ihrer Dentaprime-Zahnklinik mit körpereigenem Knochen oder bevorzugt Knochenersatzmaterial wie BIO-OSS. Letztere sind hochentwickelte Hightech-Bioprodukte, von denen ausgezeichnete Ergebnisse und zuverlässige Langzeiterfolge (15 Jahre) belegt sind.

Wachstum beschleunigen

Bei großflächigem Knochenaufbau kann jedoch eine Transplantation von Eigenknochen notwendig sein. Eine Entnahme von Knochen aus dem Körper, z.B. aus der Hüfte, ist aufwändig und kann auch schmerzhaft sein. Auch besteht die Gefahr von Entnahmedefekten und von Infektionen. In der Dentaprime-Zahnklinik wird daher diese sogenannte Beckenkammtransplantation nicht praktiziert.

Gegebenenfalls reichert Ihr Dentaprime-Kieferchirurg das Nanokristall des Knochenersatzmaterials mit Wachstumsfaktoren an, um das Einheilen des Aufbaus zu beschleunigen. Eine natürlich-effektive Methode besteht darin, Knochenmaterial zu verwenden, das während der Präparation gewonnen wurde, da es körpereigene Wachstumsfaktoren enthält.

Optimale Ergebnisse

Sie sehen, moderne Biotechnologie, die in Ihrer Dentaprime-Zahnklinik zur Anwendung kommt, eröffnet Perspektiven: Es gibt so gut wie keinen Patienten mehr, dem in der Dentaprime-Zahnklinik nicht zu festsitzenden Zähnen verholfen werden kann.

Welche Methode und welches Verfahren für Sie das Beste ist, erläutert Ihnen Ihr Dentaprime-Kieferchirurg nach erfolgter Diagnose in der Dentaprime-Zahnklinik. Hierzu wird in der Zahnklinik mit einem hochmodernen Volumentomographen ein dreidimensionales Modell Ihres Kieferknochens gewonnen.

Die Spezialisten der Dentaprime-Zahnklinik führen fast jeden Tag Knochenaufbauten durch. Diese Erfahrung gewährleistet optimale Ergebnisse.

Sinuslift

Linkes Bild: Bio Oss-Matrix
Mitte: Osteoblasten und Blutgefäße siedeln sich in der Matrix an
Rechts: Integration mit neugebildetem Knochen (6-9 Monate)

Häufig, insbesondere bei langjähriger Zahnlosigkeit, ist der Kieferknochen im Seitenzahnbereich des Oberkiefers zu dünn, um Implantate einzusetzen – diese würden in die Kieferhöhle hineinragen. In solchen Fällen muss deshalb zunächst der knöchernde Boden der Kieferhöhle verstärkt werden, sodass die Implantate Halt finden. Diese Operationsmethode der Kieferchirurgie bezeichnet man als Sinuslift.