Forschung und Entwicklung

Bei Dentaprime handelt es sich um eine der größten und modernsten Zahnkliniken in ganz Europa. Das kommt nicht von ungefähr. Um als Zahnklinik Up-to-Date zu bleiben und den Patientinnen und Patienten die bestmöglichen Behandlungen bieten zu können, ist Dentaprime auf eine stetige Forschung und Entwicklung angewiesen.

Erfahren Sie hier alles über unsere Konferenzbeiträge, Veröffentlichungen, den Dentaprime Forschungspreis, aktuelle Entwicklungsprojekte und unsere Forschungs- und Entwicklungspartner.

Konferenzbeiträge

International Conference on Applied Human Factors and Ergonomics 2021

Die 12. „International Conference on Applied Human Factors and Ergonomics“ wird organisiert von der AHFE 2021 und findet vom 25. Bis 29. Juli 2021 in New York statt. Ziel der Konferenz ist es, ein internationales Forum für die Verbreitung und den Austausch wissenschaftlicher Informationen über theoretische, generische und angewandte Bereiche der menschlichen Faktoren und Ergonomie zu bieten. Es wird erwartet, dass ein breites Spektrum an Forschungs- und Anwendungsthemen während der Konferenz behandelt wird.

Zahntechnikerin Diana Pavlova von Dentaprime wird in Kooperation mit Ass. Prof. Dr. Tihomir Dovramadjiev von der Technischen Universität in Varna auf einer Session der Konferenz am 29. Juli ein Paper präsentieren.

Das Thema des Papers ist „Information and communication technology application in healthcare with computer-aided design of immediate partial dentures“ (Deutsch: „Anwendung von Informations- und Kommunikationstechnologie im Gesundheitswesen mit computergestütztem Design von sofortigen Teilprothesen“).

Im Anschluss an die Konferenz stellen wir hier das Abstract zum Download bereit.

International Conference on Human Interaction & Emerging Technologies 2021

Die 5. „International Conference on Human Interaction & Emerging Technologies“ wird organisiert von der Fondation EFOM Boris Dolto, in Paris, Frankreich. Sie findet vom 27. Bis 29. August 2021 statt. Thema der Konferenz ist die Weiterentwicklung des Gesundheitswesens durch künstliche Intelligenz.

Zahntechnikerin Diana Pavlova von Dentaprime wird in Kooperation mit Ass. Prof. Dr. Tihomir Dovramadjiev von der Technischen Universität in Varna auf einer Session der Konferenz am 29. August ein Paper präsentieren.

Das vorgestellte Paper behandelt: „Healthcare System Sustainability by Application of Advanced Technologies in Telemedicine and eHealth“ (Deutsch: „Nachhaltigkeit im Gesundheitssystem durch Anwendung fortschrittlicher Technologien in Telemedizin und eHealth“).

Im Anschluss an die Konferenz stellen wir hier das Abstract zum Download bereit.

International Conference on Human Systems Engineering and Design: Future Trends and Applications 2021

Die 4. „International Conference on Human Systems Engineering and Design: Future Trends and Applications“, organisiert von der IHSED 2021, findet vom 23. Bis 25. September an der Universität Dubrovnik in Kroatien statt. Die IHSED 2021 Konferenz zielt darauf ab, ein globales Forum für die Diskussion neuartiger Design- und Systems-Engineering-Ansätze zu bieten. Dabei werden die Bereiche Industrie, Wirtschaft, Regierung und Bildung aufgegriffen.

Zahntechnikerin Diana Pavlova von Dentaprime wird in Kooperation mit Ass. Prof. Dr. Tihomir Dovramadjiev von der Technischen Universität in Varna auf einer Session der Konferenz am 24. September ein Paper präsentieren.

Thema des vorgestellten Papers lautet: „Digital Visualization of Biological Processes to Depict Human Physics“ (Deutsch: „Digitale Visualisierung von biologischen Prozessen zur Darstellung der menschlichen Physik“).

Im Anschluss an die Konferenz stellen wir hier das Abstract zum Download bereit.

Veröffentlichungen

Fast- & Fixed-Therapiekonzept – auch bei Parodontitis profunda

(Autorin: Dr. Regina Schindjalova, erschienen im Implantologie-Journal, Ausgabe 8/2012)

In den vergangenen Jahren hat sich das Fast- & Fixed-Verfahren als erfolgreiche und effiziente Behandlungsalternative zur herkömmlichen Implantation bewährt. Vor allem, weil sie eine Belastung des Implantates schon ab dem ersten Tag ermöglicht.
Besonders Patienten, die sich eine festsitzende Versorgung wünschen, profitieren von diesem Verfahren. Auch, wenn sie unter schweren Folgen einer Parodontitis leiden.

Dr. Regina Schindjalova schildert in dieser Fachpublikation den Fall einer Patientin, der nach einer schweren Parodontitis alle noch erhaltenen Zähne gezogen werden mussten. Der Beweglichkeitsgrad der natürlichen Zähne war zu hoch, die Patientin konnte nur noch weiche Nahrung zu sich nehmen. In die Dentaprime-Zahnklinik kam sie mit dem Wunsch endlich wieder feste Zähne zu bekommen.

Dr. Schindjalova wandte das Fast- & Fixed-Verfahren bei ihr an, setzte fünf Implantate in den Oberkiefer und vier Implantate in den Unterkiefer ein. Mit einer innovativen Methode wurden anschließend Abdrücke über den Implantaten genommen und beide Kiefer letztlich mit Langzeitprovisorien versorgt.

 

Nicht nur für den komplett zahnlosen Kiefer geeignet

(Autorin: Dr. Regina Schindjalova, erschienen in der DZW – Die ZahnarztWoche, Ausgabe 11/13)

Während das Fast- & Fixed-Verfahren vorwiegend im zahnlosen Kiefer angewandt wird, ist es längst nicht nur dafür geeignet. Dr. Regina Schindjalova schildert den Fall eines Patienten, der im rechten Oberkiefer zahnlos war.

Sie wandte bei ihm das Fast- & Fixed-Verfahren in abgewandelter Form an, so dass der Oberkiefer versorgt werden konnte. Sie setzte drei Implantate und versorgte sie anschließend mit einem Langzeitprovisorium. Wichtig beim teilweisen Fast- & Fixed-Verfahren ist es, dass der Sitz der Implantate im Zusammenhang und unter Abhängigkeit der verbliebenen natürlichen Zähne geplant und umgesetzt wird.

 

Die Nasenbodenelevation als Behandlungsoption bei Knochenaufbau in der Front

(Autorin: Dr. Regina Schindjalova, erschienen in der DI – Dentale Implantologie und Parodontologie)

Knochenaufbau ist nicht gleich Knochenaufbau – an unterschiedlichen Stellen im Kiefer muss auch das Verfahren des Knochenaufbaus an die Gegebenheiten angepasst werden. Schwierig wird es, wenn im Frontbereich nicht mehr genügend Knochen für eine Implantation vorhanden ist. Aus verschiedenen Gründen kann für eine Implantation nicht immer auf benachbarte Regionen ausgewichen werden, beispielsweise weil dort ebenfalls nicht mehr genügend Knochensubstanz vorhanden ist. Was tun?

In dieser Fachpublikation schildert Dr. Regina Schindjalova den Fall einer 47-jährigen Patientin, die sich festsitzenden Zahnersatz wünschte. Nach den ersten Untersuchungen wurde klar, dass sie nicht ausreichend Knochen in der Front aufwies, um eine sichere Implantation gewährleisten zu können. Der Nasenboden wies zudem eine unregelmäßige Struktur auf. Eine Nasenbodenelevation wurde durchgeführt, um den fehlenden Knochen wieder aufzubauen. Dazu wurde ein kleines Knochenfenster zum Nasenboden eröffnet, in das Knochenersatzmaterial inseriert wird. Nach Einheilung und Knochenaufbau wurden Implantate inseriert.

 

Sofortimplantation in der Retrospektive – Eine Studie zu Erfolg und Misserfolg von Implantationen

(Autorin: Dr. Regina Schindjalova, erschienen in der zzi – Zeitschrift für Zahnärztliche Implantologie, 01/2014)

Sofortimplantationen bieten Möglichkeiten, die bei einer herkömmlichen Implantation nicht gegeben sind: sofortige Versorgung und Belastung, Zeit- und dadurch teilweise auch Kostenersparnis. Aber sind Sofortimplantationen auch wirklich sicher?

In ihrer retrospektiven Studie sammelte Dr. Dr. Schindjalova Daten von 30 Patienten, die allesamt Implantatversorgungen (SKY fast & fixed, insgesamt 208) erhielten. Ihre Ergebnisse zeigen: „Die fast & fixed-Versorgung hat sich als zuverlässige Methode der Implantation bewährt“.
Mit einer Erfolgsquote von 100 Prozent (bzw. 98,08 Prozent) bei Implantationen und von 100 Prozent bei der prothetischen Versorgung beweist sie, dass die Sofortimplantation mit angulierten und axialen Implantaten sicher und erfolgreich ist.

 

Die jungen Alten

(Autorin: ZTM Peter Meier, erschienen in der Cosmetic Dentistry, 04/2014)

Schönheit und Ästhetik sind zwei wichtige Aspekte in der modernen Zahnmedizin und Zahntechnik. Neue Versorgungen sollen besonders gut aussehen und die Attraktivität des Trägers steigern. Welche Verantwortung der Zahntechniker aber in seiner beratenden und ausführenden Funktion hat, beschreibt ZTM Peter Meier in seinem Fachartikel.

Denn letztendlich kommt es nicht nur darauf an, dass der neue Zahnersatz strahlend weiß ist, sondern auch, dass er sich optimal an das Aussehen des Patienten angleicht. Und noch natürlich wirken kann.

Dentaprime Forschungspreis Zahnmedizin

Der Dentaprime Forschungspreis Zahnmedizun würdigt besonders herausragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der zahnärztlichen Implantologie. „Um die jungen Nachwuchswissenschaftler an den Universitäten zu unterstützen und zu ermuntern, haben wir den Dentaprime Forschungspreis ins Leben gerufen“ erklärt Frau Dr. Dr. Regina Schindjalova, wissenschaftliche Leiterin der Dentaprime-Zahnklinik in Bulgarien.

Als Zahnklinik ist Dentaprime angewiesen auf die Forschungsarbeit an den Universitäten, um die Behandlung der Patient:innen immer weiter optimieren zu können. Bei den eingereichten Arbeiten wird das Augenmerk daher besonders auf die Punkte Innovation und Praxisrelevanz gelegt.

Der Dentaprime Forschungspreis ist mit 3.000 Euro dotiert.

Aktuelle Entwicklungsprojekte

Ein Projekt, an dem wir von der Dentaprime Zahnklinik aktuell arbeiten, ist das weltweit erste zugelassene Implantat für die Versorgung ohne Abutment. Dieses Implantat wurde von unserem Partner, dem Schweizer Implantathersteller „TRI Dental Implants“ entwickelt.

Sandro Venanzoni (l.) und Dr. Klaus Werner

Nach der CE-Zulassung führt TRI Dental Implants nun Langzeitstudien durch und arbeitet dafür mit verschiedenen Universitäten sowie Expertenteams in ganz Europa zusammen – darunter auch Dentaprime.

Im November 2020 waren Holger Kast und Sandro Venanzoni von TRI Dental Implants zu Gast bei Dentaprime in Varna, um dort das neue Matrix-Implantat-System zu testen. In Varna wurden an drei Tagen an vier Patienten über 25 Implantate eingesetzt – von Komplettsanierungen über größere Brücken bis hin zu einzelnen Kronen.

„Wir haben mit Dentaprime einen Partner gefunden, der wirklich über das modernste Equipment verfügt“, so Sandro Venanzoni von TRI Dental Implants. „Wir sind extrem stolz und dankbar mit der Dentaprime Zahnklinik zusammenzuarbeiten.“

Dentaprime und TRI Dental Implants freuen sich darauf, bei weiteren Tests das volle Potenzial der Matrix-Implantate zu entdecken.

Forschungs- und Entwicklungspartner

TRI Dental Implants

Seit zweieinhalb Jahren arbeitet die Dentaprime Zahnklinik eng mit dem Schweizer Hersteller TRI Dental Implants zusammen und bezieht von dort alle Implantate. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine einfache Geschäftsbeziehung, sondern um eine technische Entwicklungspartnerschaft, von der beide Seiten großen Nutzen ziehen. So testen wir aktuell gemeinsam das weltweit erste zugelassene Matrix-Implantat ohne Abutment.

Technische Universität Varna

Dentaprime ist eng verbunden mit der zahnmedizinischen und zahntechnischen Fakultät der Universität Varna. Gemeinsame Ausbildung, Forschung und Entwicklung zeichnen diese Partnerschaft aus.